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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Kärnten

Samstag, 11. August 2018

Endlich ging es los! Von München fuhren wir über Salzburg und den Tauerntunnel bis nach Kärnten. Wir kamen gut voran und hatten glücklicherweise auch keine Blockabfertigung am Tunnel. Als die Mittagszeit nahte, verließen wir die Autobahn und fanden in Gmünd den gemütlichen Gasthof Kohlmayr direkt am Marktplatz, wo wir uns die leckeren österreichischen Spezialitäten schmecken ließen. Antonia liebte vor allem den Kaiserschmarrn. Dann ging es weiter bis nach Sankt Primus, wo wir gegen 16 Uhr endlich bei unserer Ferienwohnung Pippenbach ankamen. Die Kinder entdeckten sofort den großen Pool im Garten und waren begeistert. Wir packten schnell die Sachen aus dem Auto und die Mädels suchten sich eines der beiden Schlafzimmer für sich aus. Danach wollten sie unbedingt schwimmen gehen. Also hüpften wir direkt in den Pool, was nach der langen Autofahrt auch echt guttat. Dann machten wir Abendbrot auf der Terrasse. Als Mieter der Ferienwohnung durften wir auch das Strandbad am nahen Turnersee kostenlos mitbenutzen. Das wollten wir uns bei einem Abendspaziergang direkt einmal ansehen. Bis dorthin waren es nur etwa 700 m und ein Großteil des Weges führte durch einen kleinen Wald. Es war erst 18:45 Uhr als wir am Strandbad ankamen, aber leider war es schon geschlossen. Allerdings konnte man das Gelände dennoch betreten, denn es war nur durch eine Schranke abgetrennt. Wir gingen also bis vor zum See und wollten eigentlich auch nur einmal gucken, da hüpften unsere Kinder schon mit Kleidung vom Steg in das flache Wasser. Die 2 hatten Spaß und waren nach kurzer Zeit natürlich pitschnass. Daraufhin kehrten wir bald zur Ferienwohnung zurück und verbrachten noch einen gemütlichen Abend in der Wohnküche.

Sankt Primus - FerienwohnungSankt Primus - FerienwohnungSankt Primus - FerienwohnungSankt Primus - FerienwohnungStrandbad TurnerseeStrandbad TurnerseeStrandbad TurnerseeStandbad Turnersee

Sonntag, 12. August 2018

Nach dem Frühstück wollten wir heute zum Wildensteiner Wasserfall und unsere erste kleine Wanderung machen. Am Ortsausgang von Sankt Primus kamen wir jedoch an einem Feld mit Sonnenblumen vorbei, das so schön in der Sonne leuchtete, dass wir unbedingt noch einen kleinen Fotostopp machen mussten. Danach ging es über winzige, teils abenteuerliche Nebenstraßen zum Wasserfall. Vom Parkplatz führte ein Wanderweg in nur 20 Minuten zu dem Naturschauspiel. Der Wasserfall sah aus wie im Bilderbuch und die Fallhöhe von 54 m beeindruckte uns. Leider durfte man nicht mehr bis direkt ans Wasser, da die Natur in den letzten Jahren bereits am Massentourismus gelitten hatte. Wir blieben natürlich brav auf der extra errichteten Holzplattform, aber es gab durchaus wieder Touristen, die die Absperrungen umgingen. Nach einer Weile traten wir den Abstieg an und fuhren dann mit dem Auto nach St. Kanzian zum Einkaufen. Hier gab es gleich mehrere Supermärkte. Wir entschieden uns für den Billa und Anika freute sich vor allem über den Hähnchenstand auf dem Parkplatz. Während Sascha und Antonia einkauften, saß Anika neben unserem Auto und futterte genüsslich das knusprige Hähnchen. Nun hatten auch wir anderen Hunger. Wir fuhren einen Ort weiter nach Seelach, wo wir in einer Pizzeria an der Hauptstraße einkehrten. Anschließend schlenderten wir die Seepromenade am Klopeiner See entlang. Wir kamen allerdings nur bis zu einem Brunnen, durch den unsere Kinder kurzerhand nackig tobten. Zurück im Ort statteten wir noch der Touristinfo einen kurzen Besuch ab. Da es ein sehr heißer Tag war, stand uns nun der Sinn nach baden. In der Touristinfo wurde uns das Seebad Unterburg am Klopeiner See empfohlen, wo wir schließlich einen entspannten Nachmittag verbrachten. Nachdem wir uns im See abgekühlt hatten, mieteten wir für eine halbe Stunde ein Tretboot und gondelten über den See. Zurück in der Ferienwohnung hatten unsere 2 Wasserratten aber noch lange nicht genug und sprangen gleich nochmal in den Pool. Dann gab es Abendessen. Aber dies sollte für heute noch nicht alles sein! In Seelach fuhr abends ein beleuchteter Bummelzug und unsere Kinder hatten schon den ganzen Tag gebettelt, ob wir nicht damit fahren könnten. Wir waren also pünktlich an der Haltestelle und dann ging es auch schon los zur großen Romantikfahrt. Der erste Halt war am Wildgehege, wo die Kinder Rehe füttern durften. Danach ging es bis ans Ende des Klopeiner Sees zum Gasthof Lindenhof, wo es Prosecco für die Erwachsenen und Eis sowie einen im Dunkeln beleuchteten Spielplatz für die Kinder gab. Etwas weiter hielten wir noch einmal an einem Aussichtspunkt über dem See, aber den bekam unsere kleine Antonia schon gar nicht mehr mit. Sie war während der Fahrt auf Papas Arm eingeschlafen. Gegen 22 Uhr endete die Fahrt und auch wir kehrten nun zügig zur Ferienwohnung zurück, wo wir alle müde in unsere Betten fielen.

Sankt Primus - SonnenblumenfeldWildensteiner WasserfallWildensteiner WasserfallWildensteiner WasserfallWildensteiner WasserfallWildensteiner WasserfallKlopeiner See - Fahrt mit dem TretbootKlopeiner See - Fahrt mit dem TretbootBummelzugBummelzugBummelzugBummelzugBummelzugBummelzugBummelzug

Montag, 13. August 2018

Unser erstes Ziel für heute war das Labyrinth im Elefantengras. Überall in der Region standen an den Landstraßen große Holzschnitzereien, die auf diese Attraktion hinwiesen und so waren wir neugierig geworden. Wir folgten also den Hinweisen und kamen schließlich gegen 10 Uhr bei einem Bauernhof bei Völkermarkt heraus. Wir zahlten den Eintritt und bekamen einen Zettel für ein Quiz. Dann stürmten unsere Kinder auch schon los. Im Labyrinth sind viele Tiere aus Holz versteckt, zu denen die Quizfragen zu beantworten sind. Als wir in der Mitte ankamen, fehlte uns allerdings noch ein Tier. Hm, da mussten wir etwas übersehen haben. Die Kinder hatten allerdings schon den Spielplatz entdeckt und waren nicht mehr für weiteres Suchen zu gewinnen. So stapfte Sascha das Labyrinth noch einmal ab und konnte schließlich auch die letzte Frage beantworten. Nachdem die Kinder noch eine Weile gespielt hatten, fuhren wir zum Essen nach Völkermarkt und kehrten in die Pizzeria Don Carlo ein. Danach ging es zur Touristinfo, wo wir die Kärnten Card kaufen wollten. Diese kostete einmalig 52 Euro pro Erwachsenem (Preis 2018) und ermöglicht kostenfreien Eintritt bei zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Kärnten und zudem eine größere Ermäßigung bei den Top-Attraktionen der Region. Da die Kinder unter 6 Jahren waren, bekamen sie ihre Kinderkarte kostenlos dazu. Nun kauften wir noch etwas ein und wollten im Anschluss auch gleich unsere Kärnten Card zum Einsatz bringen. Das Freibad Völkermarkt war nicht weit und die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel. Also nichts wie los! Wir planschten den ganzen Nachmittag und Antonia liebte die Rutsche, die sie auf unserem Schoß sitzend immer wieder herunterrutschte. Schließlich kehrten wir zur Ferienwohnung zurück und was machten unsere Kinder? Na klar, gleich nochmal in den Pool hüpfen! Die Schwimmhäute müssen ja gepflegt werden. Anschließend verbrachten wir noch einen ruhigen Abend bei Malen und Gesellschaftsspielen und gegen 22 Uhr kehrte endlich Ruhe ein.

Labyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasLabyrinth im ElefantengrasFreibad Völkermarkt

Dienstag, 14. August 2018

Heute war es regnerisch, aber wir hatten dennoch eine Idee für einen Ausflug: die Griffener Tropfsteinhöhle war genau das richtige für einen Schlechtwettertag! Schon von weitem konnte man den mächtigen Burgberg sehen, in dessen Bauch sich die Höhle versteckt. Wir parkten unser Auto unweit des Höhleneingangs und um 11:30 Uhr startete unsere Führung. Diese dauerte nur 20 Minuten, was für kleine Kinder genau richtig ist. Die beiden bestaunten die Tropfsteine und vor allem die Knochen eines Höhlenbären. Wieder draußen, wollten wir nun auch den Burgberg erklimmen. Im Nieselregen ging es bergauf bis zur Burgruine. Wir genossen die Aussicht auf die Umgebung und kehrten dann in das kleine Burgcafé ein, um uns aufzuwärmen. Dort gab es „nur“ Brotzeiten, kein richtiges warmes Essen – was bei Anika erst einmal für einen ordentlichen Trotzanfall sorgte. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich wieder eingekriegt hatte. Sascha und Jana hingegen mochten das frische Brot, das mit leckerem Schinken belegt war. Die Stimmung der Kinder konnte schließlich ein Eis wieder aufheitern. Nun überlegten wir, was wir mit dem restlichen verregneten Tag anstellen wollten. Wir blätterten in dem Heftchen der Kärnten Card und stießen auf den Reptilienzoo Happ in Klagenfurt. Der war über die Autobahn schnell erreicht und so bewunderten wir bald die vielen Schlangen, Echsen und Riesenschildkröten. Auf dem Außengelände gab es zudem noch einen kleinen Dinopark, der den Kindern besonders gefiel. Als wir dann wieder zum Ausgang wollten, fand gerade ein Fototermin statt, bei dem sich die Besucher eine Riesenschlange um den Hals hängen konnten. Anika war sofort Feuer und Flamme. Wir stellten uns also an und schließlich war sie an der Reihe. Und nun wollte sogar unsere kleine Antonia („Auch! Auch!“). Wir waren etwas skeptisch, ob das das Richtige für eine 2-jährige ist, aber mit Papas Unterstützung ging es schließlich doch. Antonia war ganz stolz! Vor dem Park gab es noch einen Mini-Spielplatz, auf dem wir noch einmal eine ganze Weile verbrachten – denn das Wetter war nun auch wieder besser geworden. Dann ging es nach Hause zur Ferienwohnung und die Kinder hüpften sogar noch in den Pool. So war es trotz Regens ein gelungener Tag gewesen und dank Kärnten Card sogar ein fast kostenloser, denn beide Eintritte waren heute frei gewesen.

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Mittwoch, 15. August 2018

Die Sonne strahlte heute wieder und so wollten wir heute eines der Highlights der Region besuchen – die Walderlebniswelt Klopeiner See. Für uns war es nur ein Katzensprung in den Nachbarort Seelach und so starteten wir bereits um 10 Uhr in das Vergnügen. Gleich neben dem Eingang bewunderten wir die Wildschweine und dann ging es auf das große Hüpfkissen, wo sich die Kinder ordentlich verausgabten. Danach stiegen wir die vielen Treppen zum Baumwipfelpfad hinauf, wo auch einige Wackelbrücken und Balancierelemente auf uns warteten. Am Ende rutschten wir eine riesige Röhrenrutsche wieder hinunter. Was für ein Spaß! Unser Kinder jedoch bettelten nun, dass sie unbedingt Pony reiten wollten. Dafür musste man an der Kasse Chips für je 5 Euro kaufen. Wir ließen uns also breitschlagen und los gings. Die Kinder wurden auf den Ponys eine Runde um das ganze Gelände geführt. Auch unsere Kleinste saß fest im Sattel und war ganz glücklich. Schließlich war es Zeit fürs Mittagessen und damit für eine ordentliche Portion Pommes und Chicken Nuggets. Zu Fuß ging es danach weiter durch den Park. Wir besuchten den Fuchsbau und Anika kletterte über einen Balancierpfad und zahlreiche Kletterelemente. Auch ein Barfußpfad musste natürlich von uns allen ausprobiert werden. Am späten Nachmittag spendierten wir eine letzte Runde Pony reiten und die Kinder buddelten noch eine ganze Weile in einem Sandkasten. Dann gings zurück zur Ferienwohnung, wo wir wieder auf unserer Terrasse Abendbrot machten. Für den Pool waren aber heute sogar die Mädels zu müde und so ging es zeitig schlafen.

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Donnerstag, 16. August 2018

Durch die Touristinfo in St. Kanzian hatten wir erfahren, dass heute ein Kinderfest im Hotel Orchidee in Seelach stattfinden sollte. Wir machten uns also auf den Weg dorthin und kamen rechtzeitig zur Show zweier Clowns. Anschließend durften sowohl Kinder wie auch Eltern jonglieren üben und die Kinder wurden geschminkt. Gegen 12 Uhr endete das Fest und so suchten auch wir uns eine Gelegenheit zum Mittagessen. Direkt neben dem Spielplatz an der Seepromenade gab es ein hübsches Restaurant mit großer Terrasse – das „Promenaden-Buffet“. Hier ließen wir uns frischen Fisch schmecken. Danach fuhren wir zum Vogelpark Turner See. Direkt am Eingang durften wir große blaue Aras auf den Arm nehmen. Danach machten wir unseren Rundgang durch den Park. Wir waren allerdings etwas entsetzt über die engen Käfige. So richtig schön fanden wir den Park nicht. Bei den Kindern kam lediglich die Hüpfburg gut an, die im Eingangsbereich aufgebaut war. Dort verbrachten wir dann auch die meiste Zeit. Gegen 16 Uhr kehrten wir zur Ferienwohnung zurück genossen den Nachmittag noch am Pool.

KinderfestKinderfest - JonglierenKinderfestKinderfestKinderfestKinderfestKinderfestKinderfestSeelachVogelpark TurnerseeVogelpark TurnerseeVogelpark TurnerseeVogelpark TurnerseeVogelpark TurnerseeVogelpark TurnerseeVogelpark Turnersee

Freitag, 17. August 2018

Unser heutiger Ausflug sollte uns etwas weiter weg zur Burg Hochosterwitz führen. Hier war Jana als Kind schon einmal mit ihren Eltern im Urlaub gewesen und hatte die Burg noch in guter Erinnerung. Der Weg hinauf zur Burg windet sich um den Hügel und führt dabei durch 14 Burgtore – eines schöner als das andere. Es gibt zwar auch einen Aufzug, aber den sollte man hier wirklich vermeiden! Unsere Mädels merkten jedenfalls kaum, dass sie doch eine ganze Weile den Berg hinauflaufen mussten, da es immer wieder etwas zu entdecken gab. Einige der Tore kann man auch im Inneren besteigen über schmale Treppen und Leitern. Das machte natürlich Spaß. Die Aussicht auf das umliegende Land ist zudem fantastisch. Oben angekommen stärkten wir uns in der Burgschänke und entschieden uns dann noch, die Burgführung mitzumachen. Diese dauert nur etwa 30 Minuten und ist somit auch für Kinder erträglich. Die Führung endete im Burgshop und unsere Kinder interessierten sich brennend für Schwerter und Schilde, aber wir konnten sie dann doch zu 2 Büchern vom „Kleinen Ritter Kurz von Knapp“ überreden, die uns sinnvoller erschienen und echt nett geschrieben sind. Danach schlenderten wir den Berg wieder hinab und fuhren weiter zum Freilichtmuseum Maria Saal, was auf dem Heimweg lag und das wir mit der Kärnten Card kostenfrei besuchen konnten. Wir kamen kurz vor 16 Uhr dort an und hatten Glück, denn wir waren die letzten Gäste, die noch eingelassen wurden. Wir schauten uns die Holzhäuser und Wirtschaftsgebäude aus den vergangenen Jahrhunderten an und selbst die Kinder flitzten über das weitläufige Gelände und schauten interessiert in jede Ecke. Danach hatten wir noch gut eine halbe Stunde Heimfahrt. Nach dem Abendbrot lasen wir unsere neuen Bücher und dann war es auch schon Zeit fürs Bett.

Burg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzBurg HochosterwitzFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria SaalFreilichtmuseum Maria Saal

Samstag, 18. August 2018

Florian, ein früherer Arbeitskollege von Sascha, verbrachte seinen Urlaub in Graz und so wollten wir uns heute mit ihm treffen. Für uns war es der weiteste Ausflug bisher, denn die Anreise von Sankt Primus betrug gut 2 Stunden. Ein echter Preisschock erwartete uns gleich bei der Parkplatzsuche. Jana fuhr ganz unbedarft an ein Parkhaus heran und sah gerade noch aus dem Augenwinkel „Tagespreis 40 Euro“. 40 Euro?! Soll das ein Scherz sein? Wir fuhren rückwärts aus der Einfahrt wieder hinaus und suchten weiter. Nächstes Parkhaus: 30 Euro. Ja was ist denn in dieser Stadt los? Jana schimpfte und sagte leichtsinnig: „Da geb ich das Geld lieber den Kindern, wenn wir hier einen günstigeren Parkplatz finden.“ Jana googelte auf dem Handy und tatsächlich waren hier alle Parkhäuser und Parkplätze so teuer. Auf der anderen Seite des Flusses Mur gab es einen einzigen Parkplatz, der „nur“ 15 Euro kosten sollte. Also steuerten wir diesen an und die Kinder waren um 15 Euro reicher. Nun schlenderten wir zur Murinsel, eine gläserne Glaskonstruktion, die auf dem Fluss schwimmt und über 2 Brücken erreichbar ist. Antonia hatte Hunger und so kehrten wir im Café ein und warteten auf Florian. Gemeinsam ging es dann weiter zum Grazer Uhrturm. Mit dem Schlossberglift ging es ganz bequem auf den Berg und der Uhrturm war nun nur noch einen Katzensprung entfernt. Wir schossen ein paar Fotos und genossen die Aussicht auf die Stadt. Danach schlenderten wir den Berg über einen Park wieder hinab. In der Innenstadt angekommen, wollten unsere Kinder unbedingt ihr von Mama Jana gewonnenes Geld für Spielzeug auf den Kopf hauen und so ließen wir uns vom Navi zu einem Spielzeugladen leiten. Danach kehrten wir an einem kleinen Platz in ein Restaurant ein, wo wir gutbürgerliche Küche genossen. Als wir wieder herauskamen, standen zahlreiche Touristen auf dem Platz und starrten nach oben. So entdeckten wir eher durch Zufall das Glockenspiel, dem wir nun ebenfalls gebannt zuschauten. Die Kinder hatten nun genug vom vielen hin- und herlaufen und quengelten. Wir entschieden uns daher, in einen Park zu gehen. Dort schlief Antonia auf Papas Arm ein und Anika machte es sich im Kinderwagen ihrer Schwester gemütlich. Auch sie machte ein Nickerchen, obwohl Mittagsschlaf eigentlich sonst nicht mehr ihr Ding war. Danach trennten sich unsere und Florians Wege wieder und wir traten die Heimfahrt an. Es wurde spät, bis wir zuhause waren.

GrazGrazer UhrturmGrazGrazGrazGrazGrazGrazGrazGraz

Sonntag, 19. August 2018

Nachdem wir ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt hatten, wollten wir heute zum Petzen – einem Berg ganz in der Nähe. Mit der Kärnten Card durften wir die Seilbahn kostenlos benutzen und waren gegen 11:30 Uhr schließlich auf dem Gipfel. Dort hatten die Kinder Hunger und gar keine Lust auf eine Wanderung. Es gab einen Gasthof, der etwas unterhalb des Gipfels lag und nur über einen steilen Abhang erreichbar war. Wir kugelten also diesen Abhang hinunter und fanden ein hübsches Plätzchen auf der Wiese neben dem Gasthof. Für die Kinder gab es hier ein riesiges Spielparadies. Das Essen war da fast schon zweitrangig. Jana saß derweil in einem gemütlichen Liegestuhl. Als das Essen kam, wollte Jana aufstehen – aber oh weh – ihr Knie tat furchtbar weh. Scheinbar hatte sie sich bei dem steilen Abstieg verletzt. Nach dem Essen humpelte sie den Berg wieder hinauf zur Seilbahn. Wir beschlossen, nichts größeres mehr zu machen. Nun musste auch Sascha Auto fahren, denn das war sonst eher Janas Metier. Wir fuhren zur Jauntal-Brücke wo wir den Bungy-Springern zuschauten. Danach wollten wir den Nachmittag im eigenen Garten am Pool verbringen. Als wir dort jedoch ankamen, vermissten wir einen Schuh von Anika. Sie war sich sicher, dass er noch neben der Schaukel beim Bungy lag. Sascha fuhr also noch einmal los. Er kehrte allerdings ziemlich lange nicht mehr zurück und Jana machte sich schon Sorgen. Auch ans Handy ging er nicht. Endlich bog er um die Ecke und berichtete freudestrahlend, dass der Schuh wieder da sei und er noch hübsche Fotos von einem Kürbisfeld im Licht der untergehenden Sonne gemacht hatte. Puh!

PetzenPetzenPetzenPetzenPetzenPetzenPetzenPetzenJauntal BungyJauntal BungyJauntal BungyKürbisfeldSankt Primus

Montag, 20. August 2018

Janas Knie ging es über Nacht nicht wie erwartet besser, sondern eher schlechter. Sie konnte kaum noch laufen. Also ab zum Arzt nach St. Kanzian. Da es dort länger dauerte, blieb Jana allein dort und Sascha fuhr mit den Mädchen nach Seelach, wo es einen kleinen Funpark mit Bungy-Trampolinen und Ballpools gab. Als Jana fertig war, holten die drei sie wieder ab und nun mussten wir zu einer Röntgenpraxis nach Völkermarkt. Glücklicherweise war nichts gebrochen. Jana bekam eine spezielle Schmerzsalbe aufgeschrieben und kaufte sich noch eine Bandage. Dennoch wollten wir es weiterhin ruhig angehen lassen. Den Nachmittag verbrachten wir wieder im Strandbad Unterburg am Klopeiner See. Hier konnte Jana das Knie kühlen und die Kinder spielten mit aufblasbaren Gummitieren, die heute hier im Wasser schwammen.

Sankt PrimusSankt PrimusSeelachSeelachSeelachSeelachSeelachStrandbad UnterburgStrandbad Unterburg

Dienstag, 21. August 2018

Auch heute musste Jana ihr Knie noch schonen. Was gibt es da Besseres als eine Schiffsfahrt? Wir fuhren also zur Anlegestelle in Seidendorf und 10 Uhr ging unsere Fahrt auf der Drau und dem Völkermarkter Stausee los. Die Kinder hatten ein eigenes Steuerrad am Bug des Schiffes und Anika durfte dann sogar einmal zum Kapitän und das echte Steuer übernehmen. Dafür bekam sie am Ende auch eine Kapitänsurkunde. Zurück an Land fuhren wir nach Klagenfurt, wo wir das Planetarium besuchen wollten. Die Vorstellung für Kleinkinder ab 4 Jahren findet jeden Tag um 14 Uhr statt. Wir hatten also noch etwas Zeit und es war Mittagszeit. Direkt hinter dem Planetarium gab es einen kleinen Kiosk, der sowohl vom Minimundus-Park als auch von außen erreichbar war. Dort setzten wir uns auf die Terrasse, aßen eine Kleinigkeit und genossen die Sonne. Dann war es Zeit für die Vorstellung „Das Krokodil und die Sonne“. Anika freute sich schon sehr, aber wir waren unsicher, ob unsere 2-jährige Antonia im dunkeln Angst bekommen würde. Mit der Kärnten Card war der Besuch des Planetariums allerdings kostenfrei und so wollten wir es probieren. Zur Not würde Sascha mit Antonia rausgehen. Wir suchten uns also Plätze, die nah am Ausgang lagen und dann ging auch schon bald das Licht aus. Die Vorstellung war wirklich nett und die Kinder waren Teil der Show. Auch Anika war sehr begeistert und redete noch Monate später von ihrem ersten Planetariumsbesuch. Antonia hingegen hielt es ca. 10 Minuten aus. Also wartete Sascha draußen mit ihr. Danach gingen wir alle zusammen zum nahen Europa-Park, wo ein riesiger Wasserspielplatz auf uns wartete. Die Mädels panschten den restlichen Nachmittag und schließlich machten wir uns noch einen gemütlichen Abend in der Ferienwohnung.

Drau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtDrau-SchifffahrtKlagenfurt - PlanetariumKlagenfurt - PlanetariumKlagenfurt - PlanetariumKlagenfurt - Spielplatz im Europa-ParkKlagenfurt - Spielplatz im Europa-ParkSankt Primus

Mittwoch, 22. August 2018

Da es Janas Knie langsam besser ging, wollten wir heute einen Besuch im Minimundus Miniaturenpark wagen. Also Kniebandage an und los! Um 10:30 Uhr kamen wir an und bestaunten bald die Welt in klein. Von New York gings nach Indien zum Taj Mahal und weiter nach Sydney zur berühmten Oper. Ach, und dort ist doch auch gleich die Tower Bridge und der Eiffelturm. Zwischendurch dann mal ein kleiner Spielplatz und weiter nach Pisa und dem Vatikan. So schnell müsste das mit den echten Wahrzeichen auch gehen! Zwischendurch beantworteten wir wieder Quizfragen und die Kinder bekamen am Ende der Rundtour im Shop eine Urkunde dafür. Es war erst 14:30 Uhr als wir den Park verließen, also blieb noch genug Zeit für eine Fahrt zum nahen Pyramidenkogel. Auf dem Berg über dem Wörthersee thront der mit 100 m höchste Holzturm der Welt. Es gibt auch eine 120 m lange Rutsche, die von der Spitze wieder hinab führt, aber die war leider erst ab 10 Jahren. Schade! Also genossen wir „nur“ die herrliche Aussicht von hier oben über den türkisblauen See. Am Fuß des Turms kehrten wir noch in das Café ein und die Kinder tollten noch eine Weile auf einem kleinen Spielplatz mit Holzeisenbahn. Gegen 18 Uhr waren wir wieder zurück in der Ferienwohnung, machten Abendbrot auf der Terrasse und hüpften in den Pool.

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Donnerstag, 23. August 2018

Heute wollten wir endlich die Wanderung durch die Tscheppachschlucht machen. Schon um 9:30 Uhr waren wir am Parkplatz. Anfangs führte der Weg durch ein breites Tal. Hübsch war auch ein Barfußpfad, der teilweise durch das Bachbett führte. Dann kam das Kassenhäuschen, wo wir aber nur unsere Kärnten Card vorzeigen mussten. Erst jetzt wurde der Weg schmaler. Über schmale Stege ging es immer an der Hangkante entlang stetig den Berg hinauf. Dann kamen Treppen und Leitern sowie einige enge Stege und eine Hängebrücke über die Schlucht. Danach wurde das Tal wieder breiter und der Weg zog sich etwas – vor allem für unsere Anika. Es war ihre erste große Wanderung, die immerhin 4 km und fast 3 Stunden dauerte. Dann hatten wir das Ziel endlich erreicht: den Gasthof Deutscher Peter. Das Restaurant hat eine tolle Terrasse mit Blick auf das Tal und einen Kleintierzoo und bietet leckeres Essen. Sascha genoss zum Beispiel eine Gulaschsuppe im Brotlaib. Als wir fertig waren, standen auf dem Parkplatz vor dem Gasthof schon eine ganze Menge Leute, die auf den Shuttlebus zurück zum Parkplatz warteten. Ob wir da noch in den Bus passen würden? Wir warteten noch eine Weile und machten uns schon Sorgen, doch da bogen plötzlich 2 Busse auf den Parkplatz ein. So war unser Platz gerettet und wir genossen glücklich die schnelle Fahrt auf der kurvigen Straße. Im Tal statteten wir noch dem Bienenmuseum in Ferlach einen Besuch ab. Das kleine Museum war wirklich zauberhaft gestaltet und auch sehr kindgerecht aufbereitet. So konnten die Kinder in großen Bienenwaben spielen und auch sonst gab es so einiges zu entdecken. Dann zeigte uns die Mitarbeiterin an der Kasse noch einen echten Bienenstock und die Kinder durften die Königin suchen. Nun erfuhren wir auch, dass nur wenige Besucher hierherkamen und die meisten auch nur, wegen des kostenlosen Eintritts aufgrund der Kärnten Card. Das tat uns leid. Wir kauften also immerhin noch frischen Honig und steckten eine Spende in die Spendenbox. Denn es wäre wirklich zu schade, wenn so ein liebevoll geführtes Museum verschwinden würde.

TscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtTscheppaschluchtGasthof Deutscher PeterGasthof Deutscher PeterGasthof Deutscher PeterGasthof Deutscher PeterGasthof Deutscher PeterBienenmuseum

Freitag, 24. August 2018

An unserem letzten Tag in Kärnten wollten wir uns das Slabatnigmoor ganz in der Nähe anschauen. Der Parkplatz befand sich in Hof, einem kleinen Dörfchen am Rande des Moors. Von dort liefen wir einen Feldweg hinab zu einem wunderschönen Moorsee, der ganz friedlich vor uns lag. Am Ufer gab es eine Vogelbeobachtungsstation und auch einen Mitarbeiter, der hier Fragen beantwortete. Er stellte uns ein Fernglas so ein, dass wir einen Eisvogel beobachten konnten. Jana lies sich zu dem Satz „Hier ist die Welt noch in Ordnung.“ hinreißen, da schimpfte der Naturschützer auch schon los. „Nichts ist in Ordnung!“ – und dann erzählte er uns, dass er hier seit 20 Jahren die Vögel zählte und es immer weniger Exemplare und Arten wurden. Die Idylle trog also durchaus. Einerseits wirkte der Mann extrem frustriert und auch sarkastisch, aber andererseits konnten wir seine Sorgen auch verstehen. Nachdenklich stapften wir den Feldweg wieder nach oben. Wir kamen an einem Feld mit Sonnenblumen vorbei und zeigten unseren Kindern, dass man die Kerne aus der Mitte auch essen kann. Die zwei knusperten begeistert eine ganze Blüte leer. Zurück in Hof kehrten wir in die Buschenschenke Kordesch ein - also ein Restaurant, dass nur kleine kalte Speisen oder Süßspeisen anbietet. In Deutschland wäre so etwas wohl eher unter dem Namen Straußwirtschaft bekannt. Wir aßen eine zünftige Brotzeit und Antonia eine Art Krapfen. Danach wollten die Kinder unbedingt noch einmal nach Seelach zu dem Ballpool und den Bungy-Trampolinen. Wir erfüllten ihnen diesen Wunsch. Am Nachmittag fuhren wir dann zur Ferienwohnung zurück, wo die Kinder ein letztes Mal in den Pool hüpften. Jana packte zudem unsere Sachen – denn morgen wollten wir weiter nach Südtirol, wo wir eine weitere Woche Urlaub verbringen wollten.

HofHofSlabatnigmoorSlabatnigmoorSlabatnigmoorSlabatnigmoorSlabatnigmoorBuschenschenke KordeschBuschenschenke KordeschSeelachSeelachSeelach