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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Tagebuch

Samstag, 29. Mai 2021

Heute um 13 Uhr sollten wir in Memmingen den Schlüssel für unsere Ferienwohnung abholen. Deshalb fuhren wir gegen 11 Uhr in München los, denn wir wollten unterwegs noch zum Mittag essen. Den Kindern stand der Sinn nach McDonald’s. Sascha lies sich breitschlagen. Im Alltag dürfen die Kinder nur äußerst selten zu der Fastfood-Kette, dafür drücken wir im Urlaub immer mal ein Auge zu. Wir fuhren also bis kurz vor Memmingen und holten im McDonald‘s bei Ungerhausen unser Essen. Man konnte wegen Corona allerdings nicht im Restaurant sitzen, deshalb nahmen wir das Essen mit. Wir fuhren einige Kilometer, bis wir in Holzgünz einen großen Parkplatz fanden. Dort machten wir es uns auf dem Boden in der Sonne gemütlich und futterten. Dann legten wir die letzten Kilometer bis Memmingen zurück. Die Vermieter unserer Ferienwohnung waren wirklich sehr nett. Wir bekamen eine Terrine Suppe und die Kinder ein Stück Kuchen. Die Mädels tollten im Garten und probierten den Barfußpfad hinter dem Haus aus. Wir quatschten noch eine Weile mit dem älteren Ehepaar, bevor wir nach einer Stunde schließlich wieder aufbrachen. Denn schließlich wollten wir ja heute noch im Allgäu ankommen. Weitere 2 Stunden brauchten wir bis Oberreute. Im Nachbarort kauften wir noch ein wenig ein. Dann inspizierten wir endlich unsere Wohnung und waren begeistert. 2 riesige Balkons und genügend Platz für uns alle. Was will man mehr?! Das Wetter war noch so traumhaft schön, dass es uns nach dem Abendbrot gleich noch einmal nach draußen zog. Wir spazierten in den Ort, inspizierten den Kurpark mit Spielplatz und Kneippbecken sowie das Freibad (für das es allerdings dann doch noch zu kalt war) und stapften schließlich über eine Kuhweide wieder zurück zum Irsengrund. Dies ist ein Ortsteil von Oberreute, der nahezu nur aus Feriendomizilen besteht. Zudem steht hier die Fabrik von Simply-V, einem Hersteller von veganen Brotaufstrichen und veganem Käse auf Mandelbasis. Auf dem Parkplatz stand ein Verkaufsautomat und unsere Kinder wollten unbedingt etwas probieren. Also kauften wir einen Frischkäse, der dem normalen Milchprodukt sogar ziemlich nahekam. Zurück in der Ferienwohnung ließen wir den Abend beim Mikado spielen und vorlesen ausklingen.

HolzgünzOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreuteOberreute

Sonntag, 30. Mai 2021

Schon am frühen Morgen schien die Sonne vom blauen Himmel und so konnten wir heute draußen auf dem Balkon frühstücken. Herrlich! Etwas später als geplant fuhren wir schließlich in Richtung Hündle, wo wir heute eine kleine Wanderung machen wollten. Noch ahnte keiner von uns, dass die „kleine“ Wanderung ungeplant ganz schön groß werden würde. Gegen 11 Uhr kamen wir an der Talstation der Hündlebahn an und die Kinder fuhren kleine Elektrokarts, während Jana sich in die lange Schlange an der Kasse einreihte. Dann ging es endlich mit der Bahn nach oben. Dort angekommen hatte unsere Antonia direkt wieder Hunger. Auf der Terrasse des Berggasthofs fanden wir ein windstilles Plätzchen und stärkten uns mit belegtem Baguette, Wurstsalat und Wiener Würstchen. Nur Antonia fand nichts, was ihr zusagte – und das obwohl wir doch eigentlich in erster Linie wegen ihr hier eingekehrt waren. Schließlich futterte sie ein großes Stück Kuchen. Naja, besser als Hunger leiden. Weiter ging es danach zum Hündlekopf und von dort schlugen wir den Wanderweg „Wildes Wasser“ talwärts ein. Es sollte eine Stunde dauern bis zu den Buchenegger Wasserfällen, dort wollten wir umkehren und schließlich mit der Seilbahn wieder ins Tal fahren. Es kam jedoch anders. Nach etwa 20 Minuten zog sich Antonia an einer Holzbank einen Splitter zu und jammerte kläglich. Glücklicherweise kam kurz darauf eine Alm, wo wir uns eine Pinzette leihen durften. Antonia schrie jedoch wie am Spieß und wollte uns nicht mehr ranlassen. Bis der Splitter endlich draußen war, verging eine halbe Stunde. Weiter ging es dann in Richtung Wasserfall. Der Ausblick auf die umliegenden Berge war einfach grandios. Wir bummelten nicht, sondern schritten schnellen Schrittes voran. Dennoch kamen wir erst gegen 15 Uhr am Parkplatz des Wasserfalls an. Und von dort musste man noch einen steilen Abstieg wagen, bis man das Naturschauspiel endlich erblickte. Zudem liefen hier mehrere Wanderwege zusammen und plötzlich war man nicht mehr in der Einsamkeit, sondern inmitten von Menschenmassen. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Auch die Kinder wollten nur noch weg. Erst gegen 16 Uhr waren wir wieder am Parkplatz, oberhalb des Wasserfalls. Und um 17 Uhr sollte oben auf dem Hündle die letzte Seilbahn fahren. Das würden wir niemals schaffen. Deshalb entschieden wir uns, stattdessen weiter talwärts zu gehen, um wieder zur Talstation zu gelangen. Immerhin kam unterwegs eine weitere Alm mit Seppls Gartenwirtschaft, bei der wir uns mit Kuchen und Eis stärken konnten. Der letzte Abstieg zog sich danach nochmal wie Gummi und die Kinder nörgelten nun ununterbrochen und schimpften mit uns, dass sie so eine blöde lange Wanderung machen mussten. Naja, so ganz unrecht hatten sie ja nicht. Erst gegen 18 Uhr erreichten wir unser Auto. Puh! Unsere Mädels wollten nun aber unbedingt noch einmal zum Wassertretbecken in Oberreute, um ihre Füße von der langen Wanderung zu kühlen. Das hatten sie sich redlich verdient. Erst danach ging es zurück zur Ferienwohnung, wo wir Abendbrot machten und dann müde in unsere Betten fielen.

OberreuteHündleHündleHündleHündleHündleHündleHündleWanderweg Wildes WasserWanderweg Wildes WasserWanderweg Wildes WasserWanderweg Wildes WasserBuchenegger WasserfälleBuchenegger WasserfälleSeppls GartenwirtschaftSeppls GartenwirtschaftHündleOberreuteOberreuteOberreuteOberreute

Montag, 31. Mai 2021

Nach unserem gestrigen Wandertag wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Wir schliefen aus, frühstückten wieder auf dem Balkon und fuhren dann zum Kurpark in Oberstaufen. Hier blieben wir eine ganze Weile – die Kinder spielten erst ausgiebig auf dem Spielplatz und hüpften anschließend voller Freude durch das Kneippbecken. Schließlich entdeckten sie auch noch Kaulquappen in dem kleinen Bach, der als Zulauf für das Becken diente. Gegen Mittag verließen wir den Ort wieder und fuhren zur Alpsee Bergwelt. Ohje, schon wieder Menschenmassen! Am Sessellift stand eine riesige Schlange an. Wir stellten uns also an und gegen 13 Uhr waren wir endlich oben. Im Bergrestaurant stärkten wir uns erst einmal mit Käsespätzle, Schnitzel und Kaiserschmarrn. Dann liefen wir zu unserem eigentlichen Ziel für heute: dem Kletterwald! Auf den hatte sich besonders Anika schon gefreut. Sie kletterte mit Papa Sascha die höheren Kletterrouten und Antonia machte mit Mama Jana den Kinderparcours. Für sie war es das erste Mal, dass sie richtig mit Sicherung klettern durfte und sie war stolz wie Bolle! Gegen 16:30 Uhr wollten wir zur Sommerrodelbahn, um zurück ins Tal zu sausen. Aber wir waren nicht die Einzigen, die diesen Gedanken hatten. Die Wartezeit betrug mehr als eine Stunde. Und wir hatten in ca. einer Stunde einen Termin bei der Corona-Teststation in Oberreute. Also nahmen wir wohl oder übel doch den Sessellift nach unten. Die Kinder waren traurig und so versprach Sascha ihnen, dass wir noch einmal wiederkehren würden. Denn auch er hatte sich auf die lange Abfahrt schon gefreut. Zurück in Oberreute steuerten wir die Turnhalle des Ortes an und wurden alle negativ getestet. Die Kinder bekamen Gummibärchen und durften die Wartezeit wieder im nahen Kurpark auf dem Spielplatz und am Kneippbecken verbringen. Schließlich kehrten wir in unsere Ferienwohnung zurück und verbrachten noch einen ruhigen Abend bei Gesellschaftsspielen und Lesen.

OberstaufenOberstaufenOberstaufenOberstaufenOberstaufenOberstaufenOberstaufenAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltAlpsee BergweltOberreuteOberreute

Dienstag, 1. Juni 2021

Auch heute schliefen wir wieder aus, frühstückten ganz in Ruhe und fuhren dann ins westliche Allgäu. Unser erstes Ziel waren die Scheidegger Wasserfälle. Wir bezahlten den Eintritt und gingen Richtung Wasserfall. Bevor man jedoch überhaupt einen Blick darauf werfen konnte, kam ein riesiger Wasserspielplatz. Der war für die Kinder natürlich viel spannender! Sascha und Jana wechselten sich also ab und gingen den Weg zu den Aussichtspunkten jeweils alleine. Am Kiosk machten wir dann noch Mittag und verließen den Park über den Märchenwald schließlich wieder. Nur wenige Meter die Straße bergauf wartete die nächste Attraktion auf uns – ein Reptilienzoo! Wir besichtigten die Schlangen, Spinnen und Krokodile mit einer gewissen Ehrfurcht. Im Shop wollte Anika unbedingt noch eine Gummi-Schlange haben und zudem bekamen beide Mädchen eine Kette mit Schildkrötenanhänger. Der Tag war noch jung, deshalb fuhren wir noch zum Skywalk Allgäu. Hier musste man unbedingt ein Online-Ticket vorweisen, was wir kurzerhand vor dem Eingang versuchten zu buchen. Auf dem Handy gestaltete sich dies allerdings schwierig und kostete uns einige Nerven. Nach einer halben Stunde waren wir endlich auf dem Gelände. Zuerst bestiegen wir den Baumwipfelpfad, von dem aus man sogar bis zum Bodensee schauen konnte. Die Kinder mochten auch die Kletterelemente und Hängebrücken, doch das Highlight kam zum Schluss. Eine riesige Röhrenrutsche. Anika hatte zunächst Angst, traute sich dann aber doch. Das machte so viel Spaß, dass wir den Turm gleich noch ein paar Mal hinaufkletterten, um erneut zu rutschen. Danach probierten wir den Barfußweg aus. Es war nun nach 17 Uhr und so langsam meldete sich der Hunger. Wir machten also ein frühes Abendbrot mit Pommes und Chicken Nuggets im Skywalk-Restaurant und Antonia und Anika erstanden zudem noch drei Kuscheltiere von ihrem Urlaubsgeld im Shop. Danach ging es wieder zur Ferienwohnung, wo wir Mikado und Labyrinth spielten.

Scheidegger WasserfälleScheidegger WasserfälleScheidegger WasserfälleScheidegger WasserfälleScheidegger WasserfälleScheidegger Wasserfälle - Oberer WasserfallScheidegger Wasserfälle - Unterer WasserfallMärchenwaldMärchenwaldReptilienzooReptilienzooReptilienzooReptilienzooReptilienzooSkywalk AllgäuSkywalk Allgäu - Bodensee im HintergrundSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuSkywalk AllgäuOberreute

Mittwoch, 2. Juni 2021

Für heute stand wieder eine Wanderung auf dem Programm. Wir wollten durch die nahe Hausbachklamm wandern bis nach Weiler und dann mit dem Taxi zurückfahren. Gegen 10:30 Uhr starteten wir am Wanderparkplatz oberhalb der Klamm. Schon nach etwa 25 Minuten erreichten wir die Überraschung, die hier auf die Kinder und uns große Kinder wartete: ein Flying Fox über den Bach! Das machte Spaß! Der Reihe nach sausten wir alle mehrmals von einem Ufer zum anderen. Typisch deutsch war hier sogar ein Sicherungsnetz gespannt. Als noch andere Wanderer kamen, machten wir ihnen Platz und gingen weiter die Klamm hinab. An einem flachen Uferplatz stapelten wir Steintürmchen und passierten später auch die etwas engeren und steileren Passagen. Etwa 13 Uhr erreichten wir schließlich das untere Ende und damit den Ort Weiler. Wir alle hatten großen Hunger und kehrten auf der Terrasse einer Pizzeria ein. Wir bestellten uns Pizza sowie Saft für die Kinder. Als der Kellner mit den Gläsern kam, brach bei einem der Glasboden ab und der Saft ergoss sich über Janas Rock. Für den Rest des Tages klebte sie also, aber immerhin trocknete das Kleidungsstück schnell wieder in der Hitze des Tages. Noch während wir auf unsere Pizza warteten, fragten wir den Kellner, ob er uns ein Taxi rufen könne. Nach einer Zeit kam er zurück und meinte, er hätte niemanden erreicht. Jana probierte es mit dem Handy nun selbst und erwischte eine nette Taxifahrerin. Die winkte jedoch ab, also sie hörte, dass wir 4 Personen seien. Sie darf momentan auf dem Beifahrersitz niemanden befördern, wegen der Corona Auflagen. Oh nein! Die Kinder bekamen schon Angst, dass sie die ganze Klamm wieder hochlaufen mussten. Wir hatten immerhin noch einen Plan B. Es gab einen Bus zurück, aber der würde erst um 17 Uhr fahren. Nach dem Mittagessen war es aber gerade einmal 14:30 Uhr. Schließlich rief Jana noch einmal die nette Taxifahrerin an und sagte ihr, dass wir zwar 4 Personen seien, davon aber 2 Kinder, von denen wir eines gut auf den Schoß nehmen könnten. Sie willigte ein, konnte aber erst in einer Stunde bei uns sein, da sie noch eine andere Fahrt hatte. Also überbrückten wir die Zeit in einem Park im Ort und schließlich kam unsere Retterin um die Ecke gebogen. Sie fuhr uns zurück zu unserem Auto. Danach wollten wir Lebensmittel einkaufen und fuhren zu einem kleinen Supermarkt. Anschließend fuhren wir zurück nach Oberreute und verbrachten wieder etwas Zeit im Kurpark und am Kneippbecken. Dann gingen wir wieder zur Turnhalle, wo unser zweiter Corona-Test anstand. Sascha und die Kinder gingen im Anschluss wieder auf den Spielplatz, während Jana noch einmal zum Penny in den Nachbarort fuhr, da wir am Nachmittag noch einige Sachen vergessen hatten einzukaufen. Zurück im Park war auch unser Testergebnis da: glücklicherweise wieder negativ. Den Abend ließen wir wieder gemütlich in unserer Ferienwohnung ausklingen.

HausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammHausbachklammWeiler

Donnerstag, 3. Juni 2021

Obwohl wir heute etwas weiter weg fahren wollten, schliefen wir dennoch erst einmal gemütlich aus und frühstückten auf unserem Balkon. Es sollte ein heißer Tag werden und wir wollten unbedingt ans Wasser. Die Fahrt dauerte fast eine Stunde und 11:30 Uhr kamen wir schließlich in Wasserburg am Bodensee an. Auf der Seeterrasse des Schlosshotels fanden wir ein hübsches Plätzchen und machten erst einmal Mittag, denn unsere Kleinste hatte mal wieder den größten Hunger. Danach spazierten wir durch den Ort zum Bootsanleger. Wir wollten eigentlich ein Tretboot mieten, aber die waren bereits alle verliehen und auch für die nächste Stunde reserviert. Der Verleih-Mitarbeiter bot uns ein kleines Motorboot an, das extra für uns abgedeckt und fertig gemacht wurde. Warum eigentlich nicht? Keiner von uns besitzt einen Motorbootschein, aber die 6 PS dieser kleinen Nussschale darf man auch ohne steuern. Sascha manövrierte uns sicher aus dem Hafen und dann konnten wir Gas geben. Wir flitzten über den glitzernden See und genossen die warme Sonne. Der Zeppelin kam gerade von Lindau zurück und flog über unsere Köpfe. Wehmütig schauten wir ihm nach und erinnerten uns an unseren eigenen Zeppelin-Flug vor einem dreiviertel Jahr. Der Flug war Saschas Geburtstagsgeschenk zum 40. Geburtstag gewesen. Die Stunde auf dem See war leider viel zu schnell vorbei! Gut gelaunt ging es weiter zur Minigolfanlage. Die Mädels trainierten ihre Künste und am Ende gab es für jeden noch ein dickes Eis. Danach schlenderten wir langsam zum Auto zurück und brachen gegen 17:30 Uhr wieder in Richtung Oberreute auf. Anika und Antonia schliefen im Auto ein und auch wir freuten uns auf einen ruhigen Abend nach diesem schönen Tag mit viel frischer Luft.

WasserburgWasserburg - Unser Boot wird vorbereitetBodenseeBodenseeBodenseeBodensee - Zeppelin im AnflugBodensee - Zeppelin über unsBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeBodenseeWasserburgWasserburgWasserburgWasserburgWasserburg - Eis schlecken mit Blick auf den BodenseeAuto

Freitag, 4. Juni 2021

Heute wollte Sascha sein Versprechen einlösen, doch noch die Sommerrodelbahn bei der Alpsee Bergwelt hinunterzufahren. Wir standen nicht allzu spät auf und fuhren schnurstracks dorthin. Die Schlange am Sessellift war noch nicht allzu lang und so waren wir schnell auf dem Berg. Die meisten Leute besuchten nun – wie wir einige Tage zuvor – eine der zahlreichen Attraktionen auf der Alm. Nur wir gingen direkt zur Sommerrodelbahn, die um diese Tageszeit noch ganz leer war. So richtig schnell war die Abfahrt dann aber leider doch nicht, weil vor uns ein paar Bremser fuhren, so dass wir das letzte Drittel auch zum langsam fahren gezwungen waren. Dennoch war es ein schöner Spaß. Unten angekommen wollten die Mädchen unbedingt noch einmal in den Souvenirshop, aber diesmal fand Jana ein kleines Alpaka-Kuscheltier so niedlich, dass sie es unbedingt kaufen musste. So wurde „Strumsel“ unser Familienmaskottchen. Nun wollten wir weiter, waren aber noch unsicher wohin. Auch wenn wir bereits eine Klamm in diesem Urlaub besucht hatten, steckte Jana dennoch ein besonderes Highlight der Region in der Nase: Die Breitachklamm bei Oberstdorf. Antonia war wenig begeistert, fügte sich aber in ihr Schicksal. Die Fahrt war etwas weiter, so dass wir erst gegen 13:30 Uhr am Parkplatz der Klamm ankamen. Hier gab es auch ein schönes Restaurant mit großer Terrasse, die praktischerweise mit einer riesigen Markise überdacht war – denn es fing nun an leicht zu regnen. Als wir mit dem Essen fertig waren, hatte es glücklicherweise wieder aufgehört. Wir bezahlten den Eintritt und nahmen dann den Weg in die Klamm. Dieser war zunächst noch breit und wenig spektakulär. Erst in der Mitte begannen die charakteristischen Felsüberhänge und das letzte Stück führte über steile Treppen wieder nach oben, wo man von einer Brücke noch einmal einen Blick in die Tiefe der Klamm werfen konnte. Dort unten hatten wir eben noch gestanden und nun sahen die Leute dort aus wie kleine Ameisen. Der Weg führte dann weiter durch den Wald bis zur Alpe Dornach. Antonia hatte schon wieder Hunger und freute sich auf ein ordentliches Stück Kuchen. Wir bekamen einen hübschen Platz zugewiesen, gaben unsere Bestellung auf und dann ging plötzlich die Welt unter. Ein heftiger Regenguss kam herunter und wir waren froh, dass unsere Sitzgruppe noch gerade so unter dem Dach war. Bei heißer Schokolade und süßen Leckereien warteten wir den Regen ab und als es schließlich wieder aufklarte, konnten wir unsere Wanderung trockenen Fußes fortsetzen. Bis zum Parkplatz zurück war es nun noch etwa eine halbe Stunde. Dort angekommen nieselte es wieder und so sprangen wir schnell ins Auto und fuhren weiter nach Oberstdorf. Wir wollten eigentlich zu den normalen Sprungschanzen und landeten am Ende jedoch bei der Skiflugschanze. Mächtig gewaltig! Wir bestaunten die Anlage eine Weile und traten dann die Heimfahrt nach Oberreute an.

BreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammBreitachklammAlpe DornachAlpe DornachAlpe DornachAlpe DornachAlpe DornachSkiflugschanze OberstdorfSkiflugschanze Oberstdorf

Samstag, 5. Juni 2021

Heute Morgen war der Himmel zum ersten Mal trüb und die Wolken hingen vor den Bergen. Es nieselte leicht. Wir packten unsere Sachen und fegten die Ferienwohnung noch einmal sauber. Dann fuhren wir nach Immenstadt. Dort hatten wir beim gestrigen Vorbeifahren ein Outlet-Center gesehen, dass wir uns heute einmal genauer anschauen wollten. Antonia war der riesige Laden auf 4 Stockwerken nicht ganz geheuer. Die Kleidungsstücke hingen dicht an dicht und es gab keinerlei Fenster. Hier konnte man die Zeit vergessen. Während Antonia nur noch raus wollte und quengelte, war Anika hier voll in ihrem Element. Sie suchte sich eine ganze Reihe schöner Kleidungsstücke heraus und probierte sie geduldig alle an. Antonia fand schließlich doch noch eine Glitzer-Leggings und war glücklich. Sehr bescheiden unsere Kleine. Für Anika hatte sich der Einkauf hingegen sehr gelohnt, sie bekam etliche neue Teile und war sehr zufrieden. Danach machten wir Mittag an einem kleinen Imbissstand, der neben einem Kletterpark stand. Während Jana und Sascha für ihren Hamburger anstanden, spielten die Kinder auf 2 Sommerrodel-Bobs, die hier als Werbung für die Alpsee Bergwelt standen. Weil es nun schon wieder anfing zu regnen, beschlossen wir direkt weiter in Richtung München zu fahren. So endete die wunderschöne Woche und unser Urlaub im Allgäu. Hierher kommen wir bestimmt noch einmal, denn weit ist es ja nicht und die Landschaft ist wirklich malerisch schön!

OberreuteOberreuteImmenstadtImmenstadtImmenstadt