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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Sonntag, 28. August 2011

Unseren ersten Urlaubstag im schönen Kandertal wollten wir für eine Wanderung zum Oeschinensee nutzen. Von Kandersteg nahmen wir den gut ausgebauten Weg entlang des Öschibachs, der uns in etwa einer Stunde hinauf zum Plateau des Oeschinensees führte. Oben angekommen begrüßten uns etliche Kühe, die hier frei herumliefen. Wir kehrten in einem der beiden Restaurants ein und genossen die Sonne und den herrlichen Blick auf den See von der Terrasse. Da es noch recht früh am Tag war, überlegten wir was wir nun noch tun könnten. Sascha schlug schließlich vor noch zur Fründenhütte hinaufzusteigen, die noch einmal 1.000 Höhenmeter über dem See liegt. Wir stiefelten also los. Zunächst ging der Weg noch am See entlang und wand sich dann in flachen Serpentinen den Weg hinauf. Nach etwa einer Stunde wurde der Weg dann jedoch immer steiler. Es kamen uns etliche Wanderer entgegen, die berichteten dass man besser auf der Hütte übernachten solle. Wir stiegen also noch eine weitere Stunde den Berg hinauf, bis wir etwa 500 Meter über dem See waren. Auf einer Bank legten wir eine Rast ein und sahen dann auch die Fründenhütte majestätisch auf einem Felsvorsprung über uns thronen. Wir beschlossen doch lieber umzukehren, denn der Aufstieg würde wohl weitere 2 Stunden dauern. Dann wäre es bereits zu spät für den Abstieg und Schlafzeug hatten wir nicht dabei. Also genossen wir noch eine Weile den phantastischen Ausblick und machten uns dann auf den Rückweg. Einen Stopp legten wir noch an der Sommerrodelbahn ein, wo wir natürlich eine Fahrt wagten :o). Dann wählten wir einen kleinen Trampelpfad zurück nach Kandersteg, der ziemlich steil war und unsere Knie gut forderte. Wieder im Tal stellten wir unsere Rucksäcke im Hotel ab und gingen dann zum Abendessen in das Hotel Bernerhof. Lustig war hier, dass es 5 Bedienungen gab, von denen alle 2 Minuten eine vorbeikam und fragte ob wir bestellen wollen, ob alles in Ordnung ist oder ob wir noch etwas wollen. Absprechen tun die sich jedenfalls nicht. Aber das Essen war trotzdem lecker! :o)

Kandersteg - KarteKanderstegKandertalKandertalKandertalKandertalKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - OeschinenseeKandertal - Oeschinensee - Rodelbahn

Strecke per Auto85 km

Montag, 29. August 2011

Unser heutiger Ausflug sollte uns zu Europas höchstem Bahnhof auf dem Jungfraujoch führen. Zuvor kauften wir aber erst einmal Sonnencreme und Sonnenhüte in Kandersteg, denn wir hatten uns gestern beim Wandern mächtig das Fell verbrannt und leuchteten knallrot im Gesicht. Dann fuhren wir mit dem Auto bis Interlaken und nahmen von dort die Jungfraubahn durch das Lauterbrunnental bis zur »Kleinen Scheidegg«. Vor uns lag nun das Bergmassiv von Eiger, Mönch und Jungfrau. Ein herrlicher Ausblick! Dann stiegen wir in die nächste Bahn, die direkt durch den Eiger fährt. Direkt im Berg gibt es sogar 2 Haltepunkte. Am ersten stiegen wir aus und konnten durch riesige Fenster direkt aus der Eiger-Nordwand schauen. Wow! Die Baumeister dieser Bahn waren echt irre! Der zweite Halt namens »Eismeer« macht seinem Namen alle Ehre, denn auch hier schaut man durch Fenster aus dem Berg auf einen Gletscher. Schließlich erreichten wir das Jungfraujoch und besichtigten zuerst den Aussichtspunkt auf den Aletschgletscher, der noch viel größer ist als das Eismeer. Er zieht sich fast 23 km ins Tal. Unser nächstes Ziel war der Eispalast - ein künstliches Labyrinth im ewigen Eis. Dann war es Zeit für das Mittagessen. Wir kehrten in einem der Selbstbedienungsrestaurants ein und fanden einen schönen Platz am Fenster. Irgendwann fielen uns 3 kleine Punkte in der Ferne auf, die sich bewegten. 3 Bergsteiger kamen gerade vom Gipfel der Jungfrau hinab und stiefelten in einer Reihe durch das Eis. Dann bestiegen auch wir die oberste Aussichtsplattform. Von dort erspähten wir eine Rodelbahn etwas tiefer auf dem Jungfraujoch. Dort wollten wir hin! Durch einen langen Tunnel ging es durch den Berg, bis wir schließlich an der Rodelbahn ankamen. Entzückt stellten wir fest, dass man hier auf riesigen Reifen (»Snow Tubes«) den Berg hinunter rutscht und dann sogar auf einem Förderband wieder hinauf gezogen wird. Wir kauften unsere Tickets (15 CHF pro Person) und rodelten dann etliche Male. Dann war es Zeit für die Rückkehr ins Tal. Wir bestiegen wieder die Jungfraubahn und fuhren zurück nach Interlaken. Dort erkundeten wir noch ein wenig den Ort und fanden dann ein Restaurant mit Biergarten, wo wir es uns draußen gemütlich machten bei einem schmackhaften Rösti. Nur über den Preis darf man hier echt nicht nachdenken. Denn mit etwa 65 Euro für 2 Rösti und 2 Softdrinks sollte dies sogar das günstigste Essen des Urlaubs gewesen sein.

Jungfraubahn - LauterbrunnentalJungfraubahnJungfraubahnJungfraubahn - Blick aus der Eiger-NordwandJungfraubahn - EismeerJungfraubahnJungfraujochJungfraujoch - AletschgletscherJungfraujochJungfraujoch - EispalastJungfraujoch - EispalastJungfraujoch - EispalastJungfraujochJungfraujochJungfraujochJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraujoch - Snow FunJungfraubahn - Kleine Scheidegg

Strecke per Auto16 kmStrecke per Zug126 km

Dienstag, 30. August 2011

Schon früh am Morgen stiefelten wir zum Bahnhof in Kandersteg, denn heute wollten wir einen Ausflug in die Hauptstadt unternehmen. Nach etwa 1,5 Stunden erreichten wir Bern und bummelten erst einmal über die Märkte und durch die Gässchen. Super schön sind auch die vielen Arkaden. Dann wollten wir natürlich auch den berühmten Bärengraben sehen. Die Bären haben wir dann auch gefunden, allerdings sind sie nicht mehr in dem bekannten Graben, sondern in einem größeren Gehege direkt am Fluss daneben. Anschließend schlenderten wir zurück in die Stadt und legten unterwegs noch eine kleine Pause in einem Thai-Restaurant ein, wo wir eine super leckere Tom Kha Gai Suppe futterten. Hmmm! Unser nächstes Ziel war der Botanische Garten. Dort genossen wir die Ruhe und fotografierten fleißig hübsche Blumen und Pflanzen. Dann war es auch schon Zeit für die Rückkehr nach Kandersteg, denn zum Abendessen hatten wir heute noch etwas besonderes vor. Mit dem Auto fuhren wir ein Stück das Kandertal hinab bis zum Blausee. Der See schimmert herrlich türkis und die darin liegenden Baumstämme wirken fast surreal in dem glasklaren Wasser. Da entkommt beim Angeln auch keine der Forellen, denn verstecken können sich die Fische in diesem Gewässer nicht. Bevor wir aber die Blausee-Forelle kosten wollten, schauten wir uns noch die Fischzucht hinter dem Restaurant an. Dort werden Forellen unterschiedlichen Alters in diversen Zuchtbecken gehalten, in denen es teilweise recht eng zugeht. Dann stürmten wir endlich das Restaurant. Als Vorsuppe hatte Jana eine Bouillabaisse und Sascha eine Cremesuppe. Dann kam die Hauptspeise und es wurde noch besser. Jana hatte Forelle mit Risotto und Gemüse, toll angerichtet auf einem Bananenblatt. Sascha hatte gebratene Forellenfilets. Wir waren restlos begeistert! Leckerer geht's nicht! Oder doch? Denn auch der Nachtisch war ein Gedicht. Weil wir uns nicht entscheiden konnten, nahmen wir einen Dessertteller der von jedem Dessert eine kleine Portion enthält. Dabei war ein Stück Schoko-Tarte und ein Apfel-Sorbet. Das kann man nicht beschreiben - hingehen und selbst probieren!

BernBernBernBernBernBernBernBernBern - AareBern - BrengrabenBernBernBernBernBernBernBern - AareBernBern - Botanischer GartenBern - Botanischer GartenBern - Botanischer GartenBern - Botanischer GartenKandertal - BlauseeKandertal - BlauseeKandertal - BlauseeKandertal - BlauseeKandertal - BlauseeKandertal - BlauseeKandertal - Blausee - Fischzucht

Strecke per Auto63 km

Mittwoch, 31. August 2011

Heute wollten wir das Nachbartal erobern und speziell eine Wanderung auf die Engstligenalp unternehmen. Obwohl Kandersteg und Adelboden direkte Nachbargemeinden sind, nur getrennt durch eine Bergkette, sind es fast 30 km Fahrt bis dorthin. Wir fuhren also das Kandertal bis Frutigen herab und dann das Engstligental wieder hinauf. Unterwegs war die Straße schon von einigen Kühen blockiert, denn wie wir später erfuhren war an diesem Tag Almabtrieb von der Engstligenalp. An der Talstation der Seilbahn hatten wir auch zunächst Probleme einen Parkplatz zu finden, da überall die Kühe herumliefen und weite Teile des Geländes mit einem unter Strom stehenden Band abgetrennt waren. Irgendwann merkten wir, dass man das Band an einer Stelle öffnen konnte und so parkten wir unser Auto endlich auch im abgesicherten Bereich. Die Engstligenalp wollten wir aber nicht mit der Seilbahn erobern, sondern zu Fuß. Zunächst machten wir noch einen Abstecher zum Fuße der Engstligenfälle, die in 2 Kaskaden den Berg hinabstürzen. Dann nahmen wir den selben Weg, den die Kühe heute morgen hinab getrieben worden waren. Der Weg ist nicht zu steil und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf Adelboden. Nach etwa einer Stunde hatten wir das erste Teilstück erklommen und standen nun vor dem oberen Engstligenfall. Von hier ist es eigentlich nicht mehr weit bis zur Engstligenalp und dennoch brauchten wir noch einmal 35 Minuten, denn das letzte Stück seitlich des Wasserfalles hat es in sich und ist viel steiler als der Weg zuvor. Gegen 13 Uhr erreichten wir endlich das Berghaus Bärtschi. Dort stärkten wir uns und saßen noch eine ganze Weile auf der Sonnenterasse, um den sagenhaften Ausblick auf die Alm zu genießen. Dann gingen wir noch ein Stück entlang des Rundweges auf der Alm und beschlossen dann einen anderen Weg hinab ins Tal zu nehmen. Das war eine super Entscheidung, denn der Weg war unglaublich schön und viel ursprünglicher als der erste. Zunächst ging er noch in gut ausgebautem Zustand einen Berg hinauf, von wo man noch einmal die ganze Alm überblicken konnte. Doch dann wurde er eher zu einem Trampelpfad, führte über Stock und Stein, über Wiesen und Bäche und nicht selten entlang der Hangkante, nahe am Abgrund. Unterwegs sahen wir ein Murmeltier, wilde Ziegen und seltene Pflanzen wie den Enzian. Immer wieder konnte man den Engstligenfall in der Ferne sehen und Adelboden wirkte winzig so tief unten im Tal. Wir brauchten etwa 2 Stunden bis zur Talstation und fuhren dann mit dem Auto nach Adelboden. Hier war Jana 1996 als Teenager schon einmal mit ihren Eltern gewesen und so war es spannend zu sehen wie sich der Ort verändert hat. Der Ortskern ist nach wie vor sehr schön, nur das Freibad hat sich leider zum Negativen verändert. Von dem ehemaligen 50 m Sportbecken ist die Hälfte abgetrennt und mit Holzplanken abgedeckt und der Sprungturm wurde komplett entfernt. Übrig ist ein winziges Planschbecken. :o( Dann war es Zeit für das Abendessen, das wir uns heute redlich verdient hatten. Wir kehrten im Hotel Adler ein und das Essen war sehr lecker mit einem überreichlichen Salatbuffet. Dann fuhren wir zurück nach Kandersteg und fielen müde in unsere Betten.

Engstligental - Almabtrieb von der EngstligenalpEngstligentalEngstligentalEngstligental - Untere EngstligenflleEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligental - Obere EngstligenflleEngstligental - EngstligenalpEngstligental - EngstligenalpEngstligental - EngstligenalpEngstligental - EngstligenalpEngstligental - EngstligenalpEngstligental - EngstligenalpEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligental - MurmeltierEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligentalEngstligental - EngstligenflleEngstligentalEngstligentalEngstligental - EngstligenflleEngstligental - AdelbodenEngstligental - Adelboden

Strecke per Auto270 km

Donnerstag, 1. September 2011

Heute stand die französischsprachige Schweiz auf unserem Programm bzw. der Genfer See. Über den Col du Pillon fuhren wir bis an das Ostufer des Sees und wollten als erstes das Château de Chillon besichtigen. Mit einem Audioguide bewaffnet bummelten wir fast 2 Stunden durch das Schloss und über seine Wehrgänge. Dann war es bereits 15 Uhr und so fuhren wir ins benachbarte Montreux. Hier aßen wir ein super leckeres Törtchen in einer Chocolaterie und genossen das Flair am Genfer See. Unser ausgedehnter Spaziergang entlang der Promenade führte uns schließlich zu einem schönen Thailändischen Restaurant mit Terrasse direkt am See, aber doch schon etwas außerhalb des Stadtzentrums. Es hatte jedoch noch nicht geöffnet und so kehrten wir noch einmal um. Diesmal nahmen wir die Straßen etwas weiter oben am Hang und erreichten irgendwann das Casino. Von dort schlugen wir erneut den Weg entlang der Promenade ein. An der Freddy Mercury Statue legten wir einen kleinen Fotostopp ein und gingen dann erneut zum Restaurant Mai Thai. Nun war gerade geöffnet worden und rasch füllte sich die Terrasse. Wir hatten Glück überhaupt noch einen Platz zu bekommen, denn die meisten Plätze waren reserviert. Das Essen war super lecker und der Service sehr gut. Hier kann man es sich gut gehen lassen! Inzwischen versank auch die Sonne glutrot im Meer. Viel länger konnten wir nicht bleiben, denn wir hatten noch eine recht lange Fahrt vor uns. Über den Pass des Col du Pillon fuhren wir wieder zurück. Die Fahrt im Dunkeln war anstrengend aufgrund der vielen Kurven und wir kamen nur langsam voran. Erst gegen 23 Uhr waren wir zurück in Kandersteg.

Col du PillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonChteau de ChillonMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreuxMontreux - Freddy Mercury StatueMontreux - Freddy Mercury StatueMontreux

Freitag, 2. September 2011

Nach dem Frühstück packten wir all unsere Sachen, denn heute verließen wir Kandersteg und fuhren weiter nach Zürich, um dort noch 2 Tage bei einem Freund von Sascha zu verbringen. Da wir uns aber erst am späten Nachmittag treffen wollten, hatten wir tagsüber noch viel Zeit für Sightseeing. Unseren ersten Stopp legten wir gleich in Frutigen ein, wo wir uns das Tropenhaus ansehen wollten. Dieses ist eigentlich eher aus der Not entstanden. Denn durch den Bau des Lötschberg-Basistunnels kommt es zum Austritt von warmen Wasser, welches das Klima des eigentlich kalten Gebirgsbaches »Kander« erheblich verändern würde, wenn man es ohne Eingreifen in ihn einleiten würde. So entstand die Idee für das Tropenhaus, welches das warme Wasser aufnimmt, für die Störaufzucht und das tropische Gewächshaus nutzt, und es schließlich abgekühlt und gereinigt in den Fluss einleitet. So kommen die Bewohner der Region nun auch in den Genuss von Bananen, Papayas und anderen tropischen Früchten. Eine echte Ingenieurs-Meisterleistung!
Weiter ging es nun für uns über Interlaken und den Brünigpass nach Luzern, wo wir erneut einen Stopp einlegten. Wir bummelten durch die Gässchen der Altstadt, bewunderten die schöne Kapellbrücke und statteten auch dem Löwendenkmal einen Besuch ab.
Dann setzten wir unsere Fahrt bis Zürich fort. Thomas erwartete uns schon und kochte für uns feurige Spaghetti Arrabiata. Den Rest des Abends verbrachten wir mit MTV gucken und quatschen.

Frutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausFrutigen - TropenhausLungernLungernLuzernLuzernLuzernLuzernLuzernLuzernLuzernZrich - Keinohrhase als Navi

Samstag, 3. September 2011

Heute wollten wir endlich Zürich erkunden. Das Auto parkten wir auf dem Campus der ETH und fuhren dann mit dem Bus ins Stadtzentrum. Dort bummelten wir durch die Altstadt und konnten zufällig eine Parade der Bäckereizunft miterleben. Thomas empfahl uns dann auch eine besondere Züricher Spezialität: »Luxemburgerli«. Die kleinen Gebäckstücke gibt es in zahlreichen Farben und Geschmacksrichtungen. Wir kauften daher eine kleine Packung und futterten uns einmal durch das Sortiment. Hmmm! :o) Dann nahmen wir ein Wassertaxi auf die andere Seite des Zürichsees und schlenderten durch die Parkanlagen am Ufer des Sees. Unser nächstes Ziel war dann das Hauptgebäude der ETH, von deren Terrasse man einen herrlichen Blick über die ganze Stadt hat.
Für das Abendbrot kehrten wir erst einmal in Thomas Wohnung zurück, machten uns aber bald erneut auf den Weg in die Stadt. Denn heute war »Lange Nacht der Museen«. Zunächst besuchten wir eine Architekturausstellung zum Thema Wolkenkratzer und fuhren dann mit der Straßenbahn zum Zoo. Es war bereits stockdunkel und nun fing es auch langsam an zu nieseln. Dennoch ist ein Besuch in einem nächtlichen Zoo einmalig! Einige Tiere schlafen natürlich, aber andere die man sonst nur schlafend sieht sind nun putzmunter. Und in der Tropenhalle ist es fast unheimlich mit den fremdartigen Geräuschen. Das Gelände war nur mit Fackeln und äußerst spärlicher Beleuchtung illuminiert. Einfach toll!
Unser letztes Ziel war dann das Kunsthaus, wo uns vor allem die Gemälde von Franz Gertsch faszinierten. Die Bilder sind riesig und wirken wie Fotografien. Erst wenn man direkt davor steht sieht man, dass es doch Gemälde sind. Schon weit nach Mitternacht fielen wir dann in unsere Betten.

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