Reisevogel.net   |   2008 Madeira - Reisetagebuch
HomePacklisteGästebuchImpressum

Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Strecke per Flugzeug2951 km

Samstag, 19. Juli 2008

Unser Flug von München nach Madeira ging erst am Nachmittag. Nach vier Stunden Flug landeten wir auf dem Flughafen Santa Cruz. Der Anflug ist spektakulär, denn man befindet sich schon direkt neben der Landebahn und scheint an der Insel vorbeizufliegen, wenn das Flugzeug plötzlich eine 180 Grad Wendung und anschließend eine Vollbremsung auf der kurzen Landebahn hinlegt. Nur sehr erfahrene Piloten dürfen hier überhaupt landen. Bei uns ging alles gut und schon bald hatten wir unser Gepäck. Mit einem Shuttle Bus ging es dann zum »Panorâmico Hotel« in Funchal, welches ein wenig außerhalb der Innenstadt liegt. Dort stellten wir unser Gepäck ab und aßen Abendbrot im Hotel. Danach wollten wir noch eine erste Erkundungstour in die Stadt unternehmen und gingen zu Fuß den Berg hinab bis zur Hafenpromenade. Dort war noch buntes Treiben angesagt und so genossen wir noch ein wenig das mediterrane Flair. Mit dem Taxi fuhren wir dann zurück zum Hotel.

Mnchen - AirportMadeira - KarteMadeira - Santa Cruz - AirportMadeira - Santa Cruz - AirportMadeira - Funchal - Panormico HotelMadeira - FunchalMadeira - Funchal

Sonntag, 20. Juli 2008

Heute wollten wir die Hauptstadt Funchal auch bei Tag erkunden. Nach dem Frühstück gingen wir entlang der Promenade bis zum Forte de São Tiago. Von dort ließen wir uns dann durch die Gassen treiben, schlenderten durch Shopping-Arkaden und Parks wie den Jardim de São Francisco oder den Jardim de Santa Catarina. Insgesamt ein eher gemütlicher, ruhiger Tag, von dem es gar nicht so viele Einzelheiten zu berichten gibt.

Madeira - FunchalMadeira - Funchal - Avenida do MarMadeira - Funchal - Avenida do MarMadeira - Funchal - Avenida do MarMadeira - Funchal - Avenida do MarMadeira - Funchal - Avenida do MarMadeira - Funchal - Forte de So TiagoMadeira - Funchal - Forte de So TiagoMadeira - FunchalMadeira - FunchalMadeira - FunchalMadeira - Funchal - Jardim de So FranciscoMadeira - Funchal - Jardim de So FranciscoMadeira - Funchal - Jardim de So FranciscoMadeira - Funchal - Jardim de So FranciscoMadeira - FunchalMadeira - FunchalMadeira - Funchal - Jardim de Santa CatarinaMadeira - Funchal - Jardim de Santa CatarinaMadeira - Funchal - Jardim de Santa CatarinaMadeira - Funchal - Jardim de Santa CatarinaMadeira - FunchalMadeira - Funchal - SupermarktMadeira - Funchal

Montag, 21. Juli 2008

Heute stand wieder Sightseeing auf dem Programm. Mit der Seilbahn fuhren wir von der Hafenpromenade in Funchal zum Jardim Botânico oberhalb der Stadt. Der botanische Garten bietet allerlei Blumen und Pflanzen, aber auch Tiere wie eine Riesenschildkröte, weiße Pfauen und kleinere Papageien und Vögel. Zudem kann man eine der traditionellen Finnhütten von Madeira besichtigen. Hier verbrachten wir einige Stunden und stromerten durch die Gärten. Im Anschluss liefen wir zum benachbarten Monte, wo wir zunächst die Kirche besichtigten. Lustig fanden wir, dass man für das Entzünden von einer Kerze 10 Cent, für 10 Kerzen aber 2 Euro bezahlen soll. Da kann wohl jemand nicht rechnen?! :o) Besser in Mathematik sind da schon die berühmten Korbschlittenfahrer, die stolze 37,50 Euro für die Abfahrt von Monte nach Funchal verlangten (für 3 Personen). Dennoch wollten wir uns diesen Spaß nicht entgehen lassen und sausten mit dem Korbschlitten den Berg hinab. Nach nur wenigen Minuten ist die Fahrt allerdings schon wieder vorbei und in der Innenstadt ist man dann noch lange nicht. Das wissen auch die vielen Taxifahrer, die schon bereit stehen, um die Touristen zu fahren. Wir entschieden uns für die Laufvariante und bummelten innerhalb einer Stunde gemütlich ins Zentrum zurück. Den Nachmittag nutzten wir, um auch den Pool vom Hotel einmal ausgiebig zu nutzen und zum Abendbrot gab es im Hotel wie immer ein überreichliches Buffet.

Madeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - Funchal - Jardim BotnicoMadeira - MonteMadeira - Monte - KorbschlittenMadeira - Monte - Korbschlitten

Strecke per Auto96 km

Dienstag, 22. Juli 2008

Heute stand unsere erste Wanderung auf dem Plan, denn ab heute hatten wir einen Mietwagen und wollten die Insel erkunden. Mit unserem Opel Corsa fuhren wir zum Pico do Areeiro, von wo wir zum Pico Ruivo wandern wollten. Am Rasthaus deckten wir uns noch mit ein paar Schokoriegeln ein und stiefelten dann los. Zunächst ging es auf einem gepflasterten Weg kontinuierlich den Berg hinab und bald folgten zahllose Treppenstufen, die oft so hoch waren, dass man sie hinab springen musste. Wir dachten jetzt schon mit Bangen an den Rückweg. Zudem war es brütend heiß. Wir waren in Funchal bei geschlossener Wolkendecke losgefahren, aber nun waren wir über den Wolken und die Sonne schien erbarmungslos auf uns hinab. Dennoch marschierten wir 2 Stunden mutig dem Pico Ruivo entgegen. Dann kamen wir an eine Kreuzung und es gab nun 2 Wege zum Ziel. Einen kurzen und einen langen. Wir wählten den langen Weg, in der Hoffnung dass dieser weniger steil sei. Das war ein Fehler, wie wir erst später herausfinden sollten. Schon bald kamen wir wieder an eine steile Treppe, die jedoch diesmal den Berg hinauf führte. Wir fühlten uns alle recht schlapp und pausierten erst einmal. Hans stieg dann die Treppe soweit hinauf, bis er um eine Biegung des Weges sehen konnte. Dort folgten weitere unzählige Treppenstufen und ein Ende war nicht in Sicht. Wir beschlossen daher, lieber umzukehren, da wir ja so oder so noch etwa 3 Stunden bergauf zu Laufen hatten zu unserem Auto auf dem Pico do Areeiro. Wir gingen also zurück und schleppten uns die Treppenstufen wieder den Berg hinauf. Als wir oben ankamen stürmten wir wieder das Rasthaus und tranken erst einmal eine kühle Limo und ein kühles Bier. Die Lebensgeister kehrten langsam in uns zurück und wir fühlten uns schon viel besser. Dann entdeckten wir eine Übersichtskarte mit den Wanderwegen und sahen, dass wir an der Weggabelung einfach nur den kurzen Weg hätten gehen müssen, dann hätte uns ein Tunnel direkt zum Pico Ruivo geführt. Naja, zu spät. Aber dennoch war die Wanderung toll gewesen. Die karge Landschaft hier oben muss man gesehen haben und wenn die Wolkendecke einmal aufreißt, kann man bis nach Funchal und auf das Meer schauen. Da es erst früher Nachmittag war, wollten wir die Insel noch weiter erkunden. Wir fuhren bis Ribeiro Frio, wo wir die Forellenzucht besichtigten. Dann setzten wir unsere Fahrt zur Halbinsel Ponta de São Lourenço fort, die ganz in der Nähe des Flughafens liegt. Dort ist die Landschaft im Gegensatz zum grünen Inselinneren sehr karg. Blanke Felsen wechseln sich mit verdorrtem Gras ab und am Meer brechen sich die Wellen an der schroffen Steilküste. Und dennoch wirkt die Gegend zauberhaft und eindrucksvoll.

Madeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Pico do AreeiroMadeira - Ribeiro FrioMadeira - Ribeiro FrioMadeira - Ribeiro FrioMadeira - Ribeiro FrioMadeira - Ponta de So LourenoMadeira - Ponta de So LourenoMadeira - Ponta de So LourenoMadeira - Ponta de So LourenoMadeira - Ponta de So LourenoMadeira - Ponta de So Loureno

Strecke per Auto135 km

Mittwoch, 23. Juli 2008

Unser heutiger Ausflug sollte ins Nuns Valley im Inneren der Insel gehen. Wir steuerten zuerst Curral das Freiras an, ein kleines Örtchen am Ende des Tales. Früher führte die Straße immer am Abhang entlang und war mit zahlreichen Kurven in den Fels gehauen. Heute hingegen gibt es Dank EU-Geldern zahlreiche Umgehungsstraßen und Tunnel, auf denen man zwar schneller zum Ziel kommt, aber durch die auch ein großer Teil des Reizes verloren geht. Die alten Straßen werden einfach gesperrt und gammeln langsam vor sich hin. Wirklich schade! Vom Eira do Serrado – einem Aussichtspunkt hoch oberhalb des Tales sieht man die alten Routen noch deutlich. Als wir das Tal schließlich wieder verließen, fuhr vor uns ein kleiner Laster mit offener Ladefläche. Darauf stand eine Kuh, die bei jeder Kurve gefährlich von einer Seite zur anderen schwankte. Auweia, die Einheimischen sind ja lustig! Unser nächstes Ziel war das Cabo Girão, ein Punkt an der Steilküste, von wo man die zweithöchsten Klippen Europas bewundern kann. Dort gibt es auch ein kleines Café, wo wir ein Eis aßen und ein wenig pausierten. Dann fuhren wir weiter bis Ribeira Brava, ein kleiner Ort an der Küste, der sogar einen kleinen Sandstrand besitzt. Hier hielten wir uns jedoch nicht lange auf und fuhren bis zum westlichsten Zipfel der Insel – dem Ponta do Pargo. Dort steht ein kleiner Leuchtturm und erneut hat man einen fantastischen Blick auf die Klippen der Steilküste und auf die Weite des Atlantischen Ozeans.

Madeira - Nuns Valley - Curral das FreirasMadeira - Nuns Valley - Curral das FreirasMadeira - Nuns Valley - Curral das FreirasMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns Valley - Eira do SerradoMadeira - Nuns ValleyMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Cabo GiroMadeira - Ponta do PargoMadeira - Ponta do PargoMadeira - Ponta do PargoMadeira - Ponta do PargoMadeira - Ponta do Pargo

Strecke per Auto114 km

Donnerstag, 24. Juli 2008

Heute wollten wir eine weitere Wanderung unternehmen. Über den Encumeada Pass fuhren wir ins innere der Insel. Hier konnten wir ein besonderes Naturschauspiel beobachten. An einer Bergkante stauten sich die Wolken und rannen wie ein Wasserfall darüber, bevor sie sich schließlich im Nichts auflösten. Einfach toll! In Rabaçal stellten wir dann unser Auto auf einem Wanderparkplatz ab und begannen unsere erste Levada-Wanderung. Die erste, noch recht kurze Levada führte zu einem Wasserfall. Danach folgte ein längeres Stück durch den Urwald, der an etlichen Stellen auch immer wieder den Blick auf die Insel und in Richtung Meer freigab. Die Sonne schien armsdick, doch im Schatten der Bäume war der Weg sehr angenehm zu laufen. Und neben uns gurgelte fröhlich das Wasser in der Levada. Einsam ist man hier nicht gerade, denn auch eine Reihe weiterer Leute wollen diesen Klassiker erkunden. Aber überlaufen ist es glücklicherweise auch nicht. Am Ende des Weges gab es dann einen zweiten Wasserfall zu sehen, wobei man diesmal an dessen Fuße herauskommt und auch die eigenen Füße ins kühle Nass stecken kann. Hier pausierten wir eine Weile und traten dann den Rückweg zum Auto an. Unterwegs ging Margits einer Schuh kaputt, denn die Sohle löste sich langsam und schlappte mit der Zeit immer mehr. Für sie war der Rückweg damit recht beschwerlich und wir kamen langsamer voran. Im Auto hatten wir aber glücklicherweise Wechselschuhe dabei, so dass zumindest der Rest des Tages gerettet war. Wir fuhren weiter bis Porto Moniz, wo es ein super schönes Freibad gibt. Dieses ist in die Lavafelsen der Küste hineingearbeitet und bietet auch ein Sprungbrett ins offene Meer. Dort gingen wir schwimmen und brutzelten noch ein wenig in der Sonne, bevor wir den Rückweg nach Funchal antraten.

Madeira - Encumeada PassMadeira - Encumeada PassMadeira - Encumeada PassMadeira - Encumeada PassMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - RabaalMadeira - Porto MonizMadeira - Porto MonizMadeira - Porto MonizMadeira - Porto MonizMadeira - Porto MonizMadeira - Porto Moniz

Strecke per Auto125 km

Freitag, 25. Juli 2008

Auch heute waren wir wieder früh auf den Beinen. Über den Encumeada Pass fuhren wir zu den Grutas de São Vicente. Diese Höhlen wurden durch fließende Lava geschaffen, deren Oberfläche schon abkühlte und zu Stein erstarrte, während das Innere noch flüssig war und weiterfloss. Derartige Höhlen gibt es zahlreiche rund um den Globus (wie z.B. die Undara Lava Tubes in Australien). Die hier in Madeira zählen eher zu den Kleineren, bieten aber dennoch einen faszinierenden Anblick und lohnen auf jeden Fall den Besuch. Unser Nächstes Ziel war der Caldeirão Verde. Erneut machten wir eine spektakuläre Wanderung entlang der Levadas zum "grünen Kessel". Die Besonderheit diesmal war, dass der Weg auch durch einige Tunnel führte, die stockdunkel sind. Nur gut, dass man den Rand der Levada immer neben sich hat und sich somit langsam vorwärts tasten kann. Teile des Weges führten außerdem durch dichten Wald, der auf dem Rückweg total gespenstisch wirkte, da sich Nebel über das Tal senkte. Der Caldeirão Verde selbst trägt seinen Namen absolut zu Recht, da hier die Wände über 100 m senkrecht empor stehen und überzogen sind mit grünen Moosen und Farnen. An einigen Stellen tröpfeln außerdem dünne Wasserfälle hinab, die im Kessel einen kleinen Pool bilden. Wenn man hier unten steht fühlt man sich ganz klein, in dieser grandiosen Naturkulisse. Ein krönender Abschluss für unseren Madeira Urlaub. Auf dem Rückweg nach Funchal hielten wir noch einmal am Ponta do Garajau, wo eine riesige Christus-Statue mit ausgebreiteten Armen über dem Meer thront. Dann ging es zurück ins Hotel und am nächsten Morgen mit dem Flieger zurück nach Deutschland.

Madeira - Grutas de So VicenteMadeira - Grutas de So VicenteMadeira - Grutas de So VicenteMadeira - Grutas de So VicenteMadeira - Grutas de So VicenteMadeira - Grutas de So VicenteMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Caldeiro VerdeMadeira - Ponta do Garajau - Christus StatueMadeira - Ponta do Garajau - Christus StatueMadeira - Ponta do Garajau - Christus Statue

Strecke per Flugzeug2951 km

Samstag, 26. Juli 2008

Der Shuttle Bus brachte uns nach Santa Cruz zum Flughafen und dann ging es innerhalb von 4 Stunden zurück nach München und ins Arbeitsleben.