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Jana, Sascha, Anika & Antonia on Tour

Reisetagebuch

Strecke per Wohnmobil324 km

Freitag, 2. August 2013

14 Uhr brachen wir in München mit unserem Auto auf und fuhren nach Sulzemoos, wo wir unser Wohnmobil in Empfang nahmen. Nachdem der Papierkram erledigt war, bekamen wir eine Einweisung in unser neues Zuhause. Dann ging es auch schon los. In Augsburg verließen wir noch einmal die Autobahn, um einzukaufen und unseren Kühlschrank zu füllen. Als wir endlich fertig waren, war es bereits kurz vor 18 Uhr. Dann fuhren wir 3 Stunden durch bis kurz hinter Karlsruhe. Unterwegs schauten wir nach einem Campingplatz in der Nähe von Landau in der Pfalz und fanden im Internet den Platz "Naturfreunde Annweiler". Wir riefen an und es war auch noch ein Platz für uns frei für diese Nacht. Nach einer guten halben Stunde erreichten wir den Platz, nachdem wir zuvor noch einen Stau bei Landau umfahren hatten. Der Platzwart war super nett, wies uns auf dem Platz ein und plauderte noch ein wenig mit uns. Dann hatten wir Hunger und bauten erst einmal unsere Campingmöbel auf und machten Abendbrot. Wir spülten noch unser Geschirr in den Gemeinschaftsräumen und fielen dann müde in unser Bett im Alkoven. Mitten in der Nacht wachten wir auf, denn draußen wütete ein Sturm. Wir schlossen unsere Dachluken. Auch unsere Nachbarn waren draußen auf den Beinen und bauten eilig Campingmöbel zusammen, bevor sie der Wind wegfegen konnte.

SulzemoosSulzemoosSulzemoosSulzemoosSulzemoos

Strecke per Wohnmobil696 km

Samstag, 3. August 2013

Um 7 Uhr klingelte unser Wecker und wir beschlossen erst einmal eine Dusche zu nehmen. Die Sanitäranlagen auf dem Platz sind echt top, ziemlich neu und gut in Schuss. Auch die Dauercamper begrüßten uns schon sehr freundlich. Der Sturm hatte 2 ihrer Partyzelte beschädigt. Sie fragten besorgt, ob wir durch ihren Krach in der Nacht wach geworden wären. :o) Sascha hatte Kopfschmerzen und wollte erst einmal nichts essen. So frühstückte Jana eine Kleinigkeit und dann fuhren wir in den Ort, wo wir an der Apotheke noch einmal stoppten, um Kopfschmerztabletten zu kaufen. Bald ging es Sascha auch wieder besser. Wir fuhren die Landstraße bis Pirmasens und dann weiter auf der Autobahn bis zum Grenzübergang bei Saarbrücken. Frankreich! Nun ging es weiter über Metz bis Reims, wo wir unsere Mittagspause einlegten und überbackene Gnocchi mit Tomaten futterten. Danach ging es stundenlang durch recht eintönige Landschaft über St.-Quentin, Amiens und vorbei an Rouen bis fast Le Havre. Kurz vorher bogen wir ab auf die Landstraße nach Fécamp. Nun wollten wir uns einen Campingplatz zwischen Fécamp und Étretat suchen. In Yport fanden wir einen sehr schönen direkt an der Steilküste und traumhaften Blick aufs Meer. Dieser war jedoch leider schon besetzt. Die Rezeption gab uns jedoch die Adresse eines weiteren in Les Loges. Dort checkten wir ein. Wir beschlossen noch einen Spaziergang in Richtung Meer zu machen. Wir kamen bis Vattetot-sur-Mer und sahen, dass es von hier doch noch recht weit zur Küste war. Zudem zogen am Himmel dunkle Wolken auf und in der Ferne regnete es schon. Daher drehten wir um. Kurz bevor wir den Campingplatz erreichten, hatte uns der Regen doch eingeholt. Aber nach ein paar Tropfen war schon wieder Schluss.

Annweiler - Campingplatz

Strecke per Wohnmobil280 km

Sonntag, 4. August 2013

Halb sieben klingelte unser Wecker, denn wir wollten früh aufbrechen nach Étretat, um noch einen Parkplatz zu bekommen. Wir frühstückten eine Kleinigkeit und fuhren dann die 9 km bis Étretat. Etwas oberhalb des Ortes fanden wir einen guten Parkplatz und spazierten dann in den Ort und erst einmal an die Strandpromenade. Hier erhaschten wir auch den ersten Blick auf den "Rüssel" - den Felsbogen, der aussieht wie der Rüssel eines trinkenden Elefanten. Dann erklommen wir den Felsen darüber, von wo man einen schönen Blick auf den Ort und den Ärmelkanal hat. Hier hüpften um diese frühe Uhrzeit sogar noch kleine Hasen über den Weg und den angrenzenden Golfplatz. Dann stiegen wir die Treppen wieder hinab und kauften uns in einer Boulangerie 2 Apfeltaschen und etwas zu trinken. Damit setzten wir uns an den Strand und nahmen unser zweites Frühstück ein. Gut gestärkt erklommen wir dann den zweiten Berg, auf dessen Rücken eine kleine Kapelle über dem Ort thront. Von hier sieht man den Felsbogen erst in voller Schönheit. Gegen 10 Uhr verließen wir Étretat Richtung Süden, nachdem wir noch ein paar Lebensmittel, insbesondere ein leckeres Baguette, eingekauft hatten. Hinter Le Havre überquerten wir die Seine kurz vor Ihrer Mündung über die Pont de Normandie. Diese Schrägseilbrücke ist wirklich spektakulär und wirkt trotz Ihrer Größe grazil. Wir hielten auf der anderen Seite an um ein paar Fotos zu schießen und fuhren dann weiter. Vor uns auf der Autobahn bot sich uns ein seltsam ungewöhnlicher Anblick: Aus einem heruntergelassenen Beifahrerfenster lachte uns ein nackter Hintern an - bei Tempo 100 eine sehr verrückte Tat. Auf einer Landstraße fanden wir einen Obsthändler, bei dem wir süße Pfirsiche und eine Melone kauften. Bald darauf erreichten wir Houlgate. Dieser typische Badeort hat einen riesigen breiten Strand, der sich bei Ebbe ewig zurückzieht. Wir plantschten mit den Füßen im Wasser und bummelten noch etwas durch den Ort. Dann ging es weiter bis Granville. Die Altstadt ist auf einem Felsen im Meer erbaut, war jedoch ruhiger als wir erwartet hatten. Hier stehen fast nur Wohnhäuser. Das Leben tobt dagegen in der Unterstadt bzw. an der Strandpromenade. Dennoch fanden wir kein richtiges Fischrestaurant und so fuhren wir die Küstenstraße noch ein wenig weiter bis Jullouville. Wir folgten den Schildern bis zu einem Campingplatz in Boullion, der klein und gemütlich ist. Wir checkten ein und fuhren dann noch einmal in das Städtchen, wo wir in einem Restaurant einkehrten, was uns der Platzwart des Campingplatzes empfohlen hatte. Jana bestellte einen Topf Miesmuscheln und Sascha eine Gallette mit Pilzen und Tomate. Hmmmm, lecker!! Danach schlenderten wir noch ein wenig am Strand entlang. Die Sonne ging schon langsam unter. Hier ist es einfach herrlich!

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Strecke per Wohnmobil70 km

Montag, 5. August 2013

Heute schliefen wir einmal etwas länger bis 8.30 Uhr und wollten dann duschen gehen. Die Duschen sahen sauber und ordentlich aus und wir drehten munter das warme Wasser auf, aber es kam nur kaltes und blieb auch kalt. *Grml* Wie wir erst später sahen, muss man Wertmünzen an der Rezeption kaufen, um auch warmes Wasser zu bekommen. Jana wusch sich dann die Haare am Waschbecken, wo es auch so zumindest lauwarmes Wasser gab. Sascha duschte ganz kalt. Gut erfrischt frühstückten wir noch und fuhren dann die Küstenstraße nach Genêts, von wo wir den ersten Blick auf den Mont St. Michel erhaschten. Danach fuhren wir nach Avranche, da wir für Sascha noch eine Jacke kaufen wollten. Er hatte seine nämlich in München vergessen. In einem Gewerbegebiet fanden wir einen Decathlon und erstanden günstig eine Jacke. Danach fuhren wir zum Mont St. Michel, wo wir für heute Abend eine Übernachtung im Hotel gebucht hatten. Laut Buchungsbestätigung sollten wir unser Auto auf dem Parkplatz 3 abstellen, der für Hotelgäste reserviert ist. Als wir dort ankamen, schickte uns der Anweiser jedoch einfach weiter, weil er unser Wohnmobil wohl nicht auf den Parkplatz lassen wollte. Wir fragten also am nächsten und die schickten uns wieder zu Parkplatz 3. Na toll. Wir riefen das Hotel an und ließen uns schon einmal den Code für Parkplatz 3 geben und wagten dann den nächsten Versuch. Diesmal stand gar kein Einweiser davor und so gaben wir den Code ein und fuhren einfach auf den Parkplatz. Dann packten wir unsere paar Sachen für die eine Nacht und stiefelten über den Damm bis zum Klosterberg. Man braucht ganze 40 Minuten bis dort hin, obwohl er schon vom Festland zum Greifen nahe aussieht. Dann checkten wir im Hotel ein und eine nette Lady vom Hotel begleitete uns durch das Gassen-Gewirr zu unserem Hotelzimmer, welches in einem anderen Gebäude im Dorf lag. Dorthin gelangten wir über die wohl schmalste Gasse Frankreichs, die gerade einmal schulterbreit war. Das Zimmer ist urisch gemütlich, einerseits mit alten Möbeln versehen und andererseits top modern renoviert mit einem modernen Bad. Im Hotel gaben sie uns noch den Tipp, am Abend nach 19 Uhr zur Abbaye aufzusteigen, da dann dort Musik und spezielle Beleuchtung sein würde. Wir bummelten also noch ein wenig durch die Gassen des Dorfes und suchten uns dann ein Restaurant. Dort aßen wir Lamm mit Speckbohnen und Ratatouille. Als Vorspeise hatte Sascha Schinken und Salat und Jana eine Fischsuppe (die war nicht lecker). Dafür war das Dessert umso besser. Wir hatten Creme Brulee und einen Crepe mit Schokosauce. Hmmm! Dann stiegen wir die zahlreichen Treppenstufen zur Abbaye auf und wanderten dann durch die nächtlichen Gemäuer. Alles war toll illuminiert, teils mit Kerzen, teils mit bunten Strahlern. In einigen Räumen wurde musiziert, so z.B. mit einer Harfe, Geige und Flöte. Zunächst sahen wir die älteren Kapellen, die heute nur noch das Fundament für die große obere Kathedrale bilden. Diese ist unglaublich beeindruckend - zumal im spärlichen Licht bei Nacht. Von dort kommt man auch auf die Westterrasse. Von hier kann man die gesamte Bucht überblicken und die Lichter auf dem Festland betrachten. Der Wind pfeift einem hier oben mächtig um die Ohren. Etwas ruhiger ist es dann schon im Kreuzgang. Kurz vor Mitternacht fielen wir dann schließlich in unsere Betten - noch ganz beeindruckt von dem nächtlichen Rundgang über den Klosterberg.

Schafe beim Mont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-Michel - Unser HotelzimmerMont-Saint-Michel - Unser HotelzimmerMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-MichelMont-Saint-Michel

Strecke per Wohnmobil164 km

Dienstag, 6. August 2013

Etwa halb 9 standen wir auf und brachen dann auf zum Haupthaus unseres Hotels "Auberge Saint Pierre", um zu frühstücken. Das Frühstücksbuffet war sehr reichhaltig, von süßen Teilchen über Baguette und Crepes, Joghurts und Apfelmus, Früchte sowie Ei mit Speck, Cornflakes usw. Dann wollten wir eigentlich noch ein wenig durch das Watt stiefeln, aber so richtig einladend sah dieses nicht aus. Zum einen nieselte es schon wieder und zum anderen war der Strand heute wegen Bauarbeiten offiziell gesperrt, auch wenn man sicher hingekommen wäre. Wir ließen es dann aber doch bleiben und fuhren mit dem Shuttlebus zurück zum Festland. Die Busse sind übrigens sehr spannend, da sie jeweils ein Führerhaus vorne und hinten haben und somit nicht wenden brauchen. Am Parkplatz kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten im Supermarkt und fuhren dann in Richtung St. Malo. An der Moulin de Moidrey machten wir einen kurzen Zwischenstopp und fuhren dann weiter zum Gezeitenkraftwerk von Rance. Richtig besichtigen konnte man es nicht, aber wir lasen wenigstens die Infotafeln. Der Tidenhub beträgt an dieser Stelle 13,5 Meter! Daher ist der Platz ideal für ein solches Kraftwerk. Nun wollten wir die Stadt St. Malo besichtigen. Da es keine Parkplätze in der Altstadt gibt, parkten wir außerhalb und namen einen Shuttlebus zur City. Dort angekommen, wollte wir uns als erstes nach der Fähre nach Jersey erkundigen. Allerdings hätten wir am nächsten Morgen bereits um 7.15 Uhr am Terminal sein müssen. Der Parkplatz davor war nicht für Wohnmobile geeignet bzw. man wäre auf die Gnade der Security angewiesen. Wir verwarfen also den Plan und gingen nun in die Altstadt von St. Malo. Die Stadt ist komplett von einer Ringmauer umgeben, auf der wir ein Stück entlang wandelten. Von der Westseite sieht man bereits das Cap Frehel. Hier ist auch ein schöner Strand gelegen. In der Stadt aßen wir einen Galette und gingen dann zum Shuttle zurück. Die Brücke über den Hafen wurde jedoch gerade hochgezogen und einige Segelboote und ein größeres Transport-Schiff passierten die enge Wasserstraße. Dann konnten wir nach etwa 10 Minuten auf die andere Seite. Mit dem Wohnmobil fuhren wir nun noch einmal zurück nach Dol-de-Bretagne, denn wir hatten auf dem Hinweg vergessen, den größten Menhir der Bretagne zu besichtigen. Dies wollten wir noch nachholen. Gegen 18 Uhr kamen wir am Menhir de Champ-Dolent an, der am Rande eines Maisfeldes steht. Wir machten ein paar Fotos von dem 9,50 Meter hohen Riesen und fuhren dann zur Küste zurück, dem Cap Frehel entgegen. Da wir schon recht spät dran waren, waren bereits alle Campingplätze verschlossen, aber in Saint-Cast-le Guildo fanden wir doch noch ein lauschiges Plätzchen oberhalb eines Strandes. Wir rangierten eine Weile hin und her bis wir endlich einigermaßen gerade standen auf dem abschüssigen Platz und bereiteten uns dann einen "Strammen Max" zum Abendbrot.

Mont-Saint-Michel - Schmale GasseMoulin de MoidreyMoulin de MoidreyMoulin de MoidreyMont-Saint-Michel von der Moulin de MoidreyMont-Saint-Michel von der Moulin de MoidreyStrohballen bei der Moulin de MoidreyGezeitenkraftwerk RanceSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-Malo - Janas GaletteSaint-Malo - Saschas GaletteSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloSaint-MaloMenhir de Champ-DolentMenhir de Champ-DolentSchleuse am Gezeitenkraftwerk RanceSchleuse am Gezeitenkraftwerk RanceSchleuse am Gezeitenkraftwerk Rance

Strecke per Wohnmobil113 km

Mittwoch, 7. August 2013

Eigentlich wollten wir heute ganz früh aufbrechen, um eine Wanderung vom Fort la Latte zum Cap Fréhel zu machen. Aber als der Wecker um 6.30 Uhr klingelte, regnete es. Also drehten wir uns noch einmal um und schliefen noch etwas. Gegen 8.30 Uhr schälten wir uns dann aus dem Bett. Draußen nieselte es immer noch etwas. Wir frühstückten und fuhren dann die letzten Kilometer zum Fort la Latte. Der Parkplatz war viertel nach 10 Uhr noch leer, füllte sich jedoch rasch, denn 10 Minuten später öffnete das Fort seine Pforten. Eine Besichtigung wollten wir jedoch nicht machen und schlugen stattdessen den Wanderweg zum Cap Frehel ein. Dieser führt oberhalb der Steilküste entlang durch Heidekraut und Farne. Er bietet einen tollen Blick auf das Meer, den Leuchtturm des Cap Frehel und auf das Fort la Latte. Nach gut einer Stunde kamen wir am Cap an. Leider gab es hier keinerlei Einkehrmöglichkeit und unser Hunger meldete sich schon. Wir genossen also ein wenig den Ausblick vom Cap und kehrten dann den gleichen Weg zurück zum Auto. Dort futterten wir Baguette mit Schinken, Camembert, Weintrauben usw. Gut gestärkt ging es dann weiter nach Saint-Maurice, wo eine kleine Kapelle an der Küste thront. Hier wollten wir eigentlich noch eine zweite Wanderung unternehmen, ließen es dann aber bleiben, weil das Wetter immer noch recht bedeckt war und es durch den Wind heute auch nicht wirklich warm wurde. Stattdessen bummelten wir noch ein wenig durch das Watt vor der Kapelle. In der Ferne sahen wir einige Austernbänke. Zudem wunderten wir uns über einen Bauern, der mit seinem Traktor den Wattboden umpflügte. Später sahen wir ein Schild mit der Erklärung: der Traktor hatte Grünalgen entfernt, die hier den ganzen Strand bedecken. Diese geben komische Gase ab, wenn man auf sie tritt, so dass man durchaus bewusstlos werden kann. Hm, das hatten wir erst gelesen, nachdem wir schon über zahlreiche grüne Schlieren gestapft waren. Nun war es bereits nach 17 Uhr und somit Zeit nach einem Campingplatz Ausschau zu halten. Wir wollten noch ein Stück fahren, um näher an unser morgiges Ziel zu kommen. Über St. Brieuc fuhren wir zur Côte du Goëlo und fanden schließlich den Campingplatz Exotica, der seinen Namen durchaus zu recht trägt. Seine Besitzer wirkten wie ein paar Althippies, rochen nach Alkohol und waren etwas merkwürdig. Der Platz ist dennoch recht hübsch mit großen Bäumen und viel Grün.

Stellplatz bei Saint-Cast-le-GuildoStellplatz bei Saint-Cast-le-GuildoStrand bei Saint-Cast-le-GuildoWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelWanderung Fort la Latte zum Cap FrhelVogelkolonie am Cap FrhelVogelkolonie am Cap FrhelVogelkolonie am Cap FrhelCap FrhelCap FrhelCap FrhelCap FrhelCap FrhelChteau BienassisChteau BienassisChteau BienassisChteau BienassisChteau BienassisChteau BienassisChapelle Saint-MauriceChapelle Saint-MauriceChapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-MauriceWattenmeer bei der Chapelle Saint-Maurice

Strecke per Wohnmobil66 km

Donnerstag, 8. August 2013

Gegen 6.45 Uhr standen wir auf und gingen erst einmal duschen. Dann frühstückten wir und fuhren dann den Circuit des Falaises - kleine Sträßchen entlang der Küste mit tollen Ausblicken auf das Meer und die Buchten. Gegen 10 Uhr erreichten wir schließlich die Abbaye de Beauport, wo uns die Dame an der Kasse in fließendem Deutsch begrüßte und instruierte. Dann erkundeten wir fast 2 Stunden lang die Ruine und seine Gärten. Überall gab es Infoblätter (auch in Deutsch), so dass wir einiges lernten über das Klosterleben. Der Speisesaal etwa war fast genauso groß wie die Kirche, obwohl die Mönche nur 1 richtige Mahlzeit zu sich nahmen und im Sommer noch ein leichtes Abendbrot (im Herbst nur 1x Essen am Tag!!). Nach der Französischen Revolution mussten sie dann das Kloster aufgeben und es verfiel zusehends. Die heutigen Reste werden jedoch gut gepflegt, so dass die Ruine ihren romantischen Charme behält. Für uns ging es nun weiter bis zur Île de Bréhat. 13.30 Uhr setzten wir mit der Fähre von l'Arcouest über und erreichten die Insel nach nur 10-minütiger Fahrt. Am Hafen liehen wir uns dann 2 Fahrräder und wollten losdüsen. Das ist leichter gesagt denn getan, denn die Wege sind bereits voll mit Touristen und es ist nicht leicht mit dem Fahrrad hier noch durchzukommen. Als erstes steuerten wir die Chapelle Saint-Michel an, die man gar nicht verfehlen kann, denn sie throhnt auf einem Hügel der weithin sichtbar ist. Weiter ging es dann bis zum Leuchtturm Sémaphore. Wir dachten, dass die Besucherströme hier oben dann etwas weniger werden und wollten noch etwas weiter in den Norden der Insel fahren. Aber pustekuchen - auch hier oben wimmelte es auf den Wegen nur so von Touris und so fuhren wir weiter Slalom und riefen alle Nase lang "Pardon", denn eine Klingel hatten unsere Räder nicht. Sie hatten nicht einmal eine Fahrradkette, sondern nur eine Art "Gummi-Keilriemen", weshalb sie auch recht schwergängig waren - wie im übrigen auch die Bremsen. Davon ließen wir uns jedoch nicht abhalten und fuhren weiter in Richtung Phare du Paon. Im "Le Paradis Rose" kehrten wir ein und schleckten ein Eis. Dann kehrten wir um und kauften ein paar Meter weiter 2 leckere Brote, die hier frisch gebacken werden. Ein Nussbrot packten wir ein und ein Schokobrot futterten wir als Wegzehrung gleich. Langsam ging es dann zurück in Richtung Hafen, wo wir um 17.45 Uhr mit der Fähre zurück aufs Festland fuhren. Als wir ausgestiegen waren und den Pier hinaufgelaufen waren, sahen wir, dass unsere Landungsstelle nun bereits unter Wasser war und die Boote deutlich höher anlandeten. Es ist schon faszinierend wie sich das gesamte Leben in der Bretagne nach dem Meer richtet. Mit unserem Wohnmobil ging es dann weiter bis nach Sillon de Talbert. Im Supermarkt kauften wir uns noch Nudeln und Tomatensauce und checkten dann auf dem Campingplatz Port La Chaine ein. Der hat sogar einen Pool, der uns gerade recht kam. Da er nur bis 20 Uhr genutzt werden darf, hüpften wir gleich in unsere Badesachen und plantschten eine Runde. Dann kochten wir unsere Ravioli und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Circuit des FalaisesCircuit des FalaisesCircuit des FalaisesCircuit des FalaisesCircuit des FalaisesCircuit des FalaisesAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportAbbaye de BeauportPointe de l'ArcouestPointe de l'Arcouestle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de Brhatle de BrhatPointe de l'ArcouestPointe de l'ArcouestPointe de l'Arcouest

Strecke per Wohnmobil55 km

Freitag, 9. August 2013

Als wir um 7.30 Uhr die Augen aufschlugen, regnete es wieder einmal. Also drehten wir uns noch einmal um und schliefen noch etwas. Um 9 Uhr standen wir dann auf und frühstückten. Als wir dann kurz vor 10 Uhr den Platz verlassen wollten, stellten wir fest, dass wir unser Stromkabel nicht selbst entfernen können, da es hinter einem Kasten eingeschlossen war. Sascha ging also zur Rezeption. Dennoch dauerte es noch etwas bis schließlich ein Platzwart kam und uns erlöste. Jana wurde schon ganz hibbelig, denn wir wollten zum Sillon de Talbert und bekanntlich sind die Parkplätze knapp je später man kommt. Schließlich klappte aber doch alles reibungslos und wir fanden einen Parkplatz etwas abseits im Ort. Dann stiefelten wir auf die 3 km lange Landzunge. Es war gerade Flut und so war die Kontur gut zu erkennen. Anfang gingen wir noch barfuß durch den weichen, warmen Sand. Aber nach etwa einem Drittel ging es über Kies und große flache Kieselsteine. Der Weg war dadurch teilweise recht beschwerlich und es dauerte somit auch eine ganze Weile bis wir das Ende erreichten. Insgesamt verbrachten wir etwa 2,5 Stunden auf dem Sillon de Talbert. Wieder zurück kehrten wir in dem kleinen Restaurant am Beginn der Landzunge ein. Wir bestellten jeder eine Backkartoffel - Sascha nach Bretonischer Art (Patate Bretonne) mit Speck, Zwiebeln und Pilzen und Jana mit Meerenfrüchten (Patate Oceane), also mit Miesmuscheln, Grevetten und einem Filet der Dorade. Das Restaurant war auch sehr hübsch eingerichtet mit Sitzbänken in Form eines Ruderbotes und anderer maritimer Einrichtung. Weiter ging es dann für uns zum Gouffre bei Plougescrant. Hier steht auch das berühmte Haus zwischen den Felsen. Wir fotografierten wie die Weltmeister. Der Gouffre selbst war weniger spektakulär, da das Meer recht ruhig war und die Brandung somit weniger intensiv in die Felsspalte zischte. Wir machten noch einen Spaziergang auf der Halbinsel und als wir nach etwa 1 Stunde wieder am Haus und dem Gouffre waren, war die Flut auf ihrem Höhepunkt die zahlreiche Felsen nun unter Wasser. Nun war es bereits gegen 19 Uhr und so tuckerten wir langsam mit unserem Wohnmobil die Halbinsel wieder hinab in Richtung der rosa Granitküste. In Port Blanc fanden wir noch einen Campingplatz, der direkt am Meer gelegen ist. Wir schlenderten noch einmal an den Strand. Hier hatte eine Familie eine tolle Sandburg gebaut, die echt kunstvoll mit Treppen, Auffahrten usw. ausgestattet war. Allerdings dauerte es keine 5 Minuten bis die immer höher steigende Flut das Kunstwerk völlig zerstört hatte. Die Kinder standen recht fassungslos davor und taten uns schon leid. Zurück am Camper kochten wir unser Abendbrot - Geschnetzeltes mit Champignons und Ebly. Hmmm!

Sillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertSillon de TalbertMaison du GouffreMaison du GouffreMaison du GouffreLe GouffrePointe du ChteauPointe du ChteauPointe du ChteauLe GouffrePointe du ChteauMaison du GouffreMaison du GouffrePointe du ChteauMaison du GouffrePointe du ChteauPointe du ChteauPort BlancPort Blanc

Strecke per Wohnmobil57 km

Samstag, 10. August 2013

Von Port Blanc war es heute nur noch ein Katzensprung bis Trestraou (ein Vorort von Perros-Guirec), von wo wir die rosa Granitküste erkunden wollten. Gegen 9.30 Uhr erreichten wir den Ort und liefen dann den "Sentier des Douaniers" - einen ehemaligen Schmugglerpfad entlang bis Ploumanac'h. Die rosa Murmeln, die hier überall herum liegen sind wirklich beeindruckend und teilweise hausgroß. In vielen sieht man mit etwas Fantasie Gegenstände und Lebewesen wie ein Flasche, Austern, Gesichter und diverse Tiere. Bis etwa 15.30 Uhr erkundeten wir die Küste und kehrten dann zurück in Trestraou in ein Lokal ein, um Muscheln zu essen. Sascha hatte einen großen Topf mit klassischer Weißwein-Marinade und Jana à la Provencale mit Tomaten und Basilikum. Lecker! Dann fuhren wir mit unserem Camper noch bis St.-Michel-en-Grève, wo wir einen sehr schönen Campingplatz fanden. Der ist sehr großzügig angelegt mit viel grün, einem Pool, einer (leider schlecht gepflegten) Minigolfanlage, Trampolins, Basketballplatz usw. Wir probierten die Minigolfanlage aus, waren aber mit den krummen und bröckelnden Bahnen nicht sonderlich glücklich. Also hüpften wir in unsere Badesachen und stürmten den Pool. Das Abendbrot fiel heute einmal aus, denn wir wahren noch so voll von unseren Muscheln.

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Strecke per Wohnmobil199 km

Sonntag, 11. August 2013

Zum Frühstück hatten wir 2 Pain au Chocolat bestellt. Die holten wir um 8 Uhr an der Rezeption ab und frühstückten dann gemütlich im Camper, da es draußen mal wieder nieselte. Dann fuhren wir einen endlos langen gebogenen Strand entlang und weiter bis Morlaix. Dort parkten wir am Hafen und schlenderten dann die restlichen paar Meter in das Städtchen. Auf dem Weg kauften wir ein frisches warmes Baguette, welches wir eigentlich für später aufheben wollten, aber es duftete so verführerisch, dass wir es gleich verputzten. Dann schauten wir uns die kleinen Häuschen und Gässchen an, aber da heute Sonntag ist, war nicht sonderlich viel los. Dann kamen wir an der Maison de la Reine Anne vorbei, wo einmal die Königin Anne übernachtet hatte. Allerdings war das Museum noch geschlossen. Ein paar Schritte weiter entdeckten wir allerdings ein weiteres altes Adelshaus (Maison à Pondalez), welches wir ausgiebig besichtigten. Überraschend fanden wir, dass im inneren ein Raum 4 Stockwerke hoch war mit einem riesigen Kamin. Zudem ragte es fast 2 Meter über die Straße, so dass in den oberen Stockwerken die gegenüberliegenden Häuser zum Greifen nahe erscheinen. Weiter ging es dann bis Saint-Thégonnec, wo wir den Pfarrbezirk mit seinem Kalvarienberg besichtigten. Unser nächstes Ziel war dann die Pointe de Saint Mathieu am äußersten westlichen Zipfel der Bretagne. Hier steht ein schneeweißer Leuchtturm direkt neben den Ruinen eines alten Klosters, was schon ein merkwürdiger Kontrast ist. Wir bestiegen auch den Leuchtturm und schlenderten über das Gelände. Nun war es bereits 17.30 Uhr und wir beschlossen spontan zur Halbinsel Crozon zu fahren, um dort nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. Auf dem Weg passierten wir die Hängebrücke Pont de Tèregez, die den weltweit größten Bogen zwischen zwei Pylonen besitzt. Sie schwingt sich sehr eleganz über den Fluss. Kurz hinter Telgruc-sur-Mer fanden wir den Campingplatz L'Amorique und buchten eine Nacht. Dann hüpften wir gleich in den Pool, denn dieser hatte nur noch eine dreiviertelstunde geöffnet. Hier gab es sogar eine Rutsche, die wir natürlich auch gleich ausprobierten. Anschließend kochten wir unser Abendessen, eine Gemüsepfanne mit Ebly.

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Strecke per Wohnmobil111 km

Montag, 12. August 2013

Halb 9 Uhr holten wir unsere Croissants an der Rezeption ab und frühstückten dann einmal draußen in der Morgensonne, denn heute war es endlich einmal schön am Morgen. Dann tuckerten wir in Richtung Morgat, um dort die berühmten Höhlen zu besichtigen. Allerdings kamen wir nicht weit, denn bald steckten wir im Stau. Kurzentschlossen kehrten wir um und fuhren stattdessen nach Quimper, wo wir am Bahnhof einen guten Parkplatz fanden. Dann stiefelten wir in das Städtchen und besichtigten zuerst die Kathedrale. Diese hat eine ungewöhnliche Form, denn der Chor ist im Vergleich zum Kirchenschiff abgeknickt. Die Kirche sah aus wie frisch renoviert, denn alles war top in Schuss. Dann bummelten wir durch das Städtchen und shoppten ein wenig. Am Nachmittag suchten wir uns ein kleines Restaurant und Sascha aß einen Salat und Jana einen Mini-Flammkuchen. Dann kauften wir noch ein Baguette und gingen zurück zum Auto. Weiter ging es dann nach Cancarneau, wo wir wieder Glück hatten und auf Anhieb einen Parkplatz fanden. Dann schlenderten wir in die Altstadt, die wie St. Malo komplett von einer Stadtmauer umgeben ist - im Vergleich aber deutlich kleiner ist. Die kleinen Häuschen wirken ganz pittoresk, wenn man sich einmal die Heerscharen von Touristen wegdenkt. In einem kleinen Laden fanden wir eine hübsche Lampe, an der wir nicht vorbei kamen. Mit ihr im Gepäck suchten wir uns dann ein kleines Fischlokal und probierten zum ersten Mal in unserem Leben Austern. Fazit: Bähhh! Dafür entschädigte uns der Hauptgang, wo wir ein leckeres Thunfischsteak mit Kartoffeln und einer leckeren Tomatensauce aßen. Sehr lecker. Zum Dessert hatten wir noch eine Art Jogurt mit Erdbeersauce. Gut gesättigt gingen wir zurück Richtung Auto und kamen noch an der Brasserie "L'Amiral" vorbei, die eine Rolle im Buch "Bretonische Verhältnisse" spielt. Wie der Kommisar aus dem Buch wollten wir hier gerne einen Café trinken, aber die Brasserie hatte nun bereits geschlossen. Also fuhren wir weiter bis Pendruc, wo wir direkt in Strandnähe einen Stellplatz für die Nacht fanden.

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Strecke per Wohnmobil244 km

Dienstag, 13. August 2013

Heute standen wir etwas früher auf, so dass wir 8 Uhr abfahrtbereit waren. Wir fuhren die letzten Kilometer bis Pont Aven. So früh wirkte der kleine Ort noch verschlafen und pittoresk. Den Marktplatz hatten wir uns anders vorgestellt durch das Buch "Bretonische Verhältnisse". Hier donnert die Hauptstraße vorbei uns es ist alles andere als ruhig. Das Hotel in dem die Künstler um Paul Gaugin gewohnt hatten, hat auch schon einmal bessere Zeiten gesehen und sieht recht runtergekommen aus. In einem der Cafés tranken wir dann erst einmal eine heiße Schokolade und genossen die Sonne. Dann schlenderten wir in eine Gasse, die zum Hafen führte und hier waren lauter Marktstände aufgebaut. Wir schauten ein wenig und bummelten weiter. Auf dem Rückweg kauften wir dann eine kleine Salami und jeweils eine Schale Erdbeeren und Himbeeren. Außerdem kauften wir noch 2 Stückchen Kuchen bei 3 jungen Mädels, die durch den Verkauf eine Klassenreise finanzieren wollten. Der war zwar am Ende teilweise nicht so lecker, aber wenigstens kam das Geld ja einem guten Zweck zu Gute. Nun füllte sich der Ort merklich und immer mehr Touristen kamen an. Der ganze Zauber des Morgens war somit dahin. Wir beschlossen weiterzufahren und gerieten erstmal promt in einen dicken Stau aus dem Ort hinaus. Wir bogen ab auf eine kleine Nebenstraße und kamen dann doch schneller voran. Unser nächstes Ziel sollte nun Carnac sein mit seinen berühmten Steinreihen. Auf der Schnellstraße kamen wir gut voran, doch auf den letzten Kilometern zum Ort steckten wir erneut im Stau. Wir beschlossen umzukehren und erst einmal ein Stück weiter nach Locmariaquer zu fahren, wo ebenfalls einige Megalithen und Dolmen zu besichtigen sind. Wir besichtigten die Anlage Table des Marchand mit dem ehemals größten Menhir der Bretagne (21 Meter), der jedoch inzwischen in 4 Teile zerbrochen ist und auf dem Boden liegt. Dadurch sieht er ein wenig wie ein in Scheiben geschnittenes Baguette aus. Zudem gab es 2 Grabanlagen zu sehen und in eines konnte man auch hineinlaufen. Außerhalb des eingezäunten Geländes besichtigten wir ein weiteres Steinzeitgrab - den Dolmen du Mané Lud. Dieser ist frei zugänglich ohne Eintritt und dennoch überhaupt nicht überlaufen. Hier konnten wir ganz in Ruhe die Anlage inspizieren, die wir noch faszinierender als den Table des Marchand fanden. Nun starteten wir einen zweiten Anlauf nach Carnac und kamen diesmal super durch. Auch einen Parkplatz fanden wir auf Anhieb. Dann schauten wir uns die Steinreihen an. Diese sind jedoch inzwischen eingezäunt, da die Besucher sonst alles niedertrampeln und die Steine sogar schon umsturzgefährdet waren. So richtig begeistert waren wir nicht. Klar, es ist schon rätselhaft wie diese Steine hierher kommen und wer sie wohl aufgestellt haben mag. Aber der Ort ist so überlaufen von Touristen, liegt mitten in der Prallen Hitze und die Wege stauben nur so. Wir fuhren also weiter in Richtung Rennes. Cirka 30 Kilometer vor der Stadt bogen wir ab von der Schnellstraße zum Forêt de Brocéliande. Hier spielt ein Großteil der Artussage und dem Zauberer Merlin. Diese Wälder wollen wir morgen noch ein wenig erkunden. Bei Concoret fanden wir einen hübschen Campingplatz mit viel grün, der auch nicht so überfüllt ist. Hier kochten wir unser Abendbrot - Chili mit dem restlichen Ebly.

Pont-AvenPont AvenPont AvenPont AvenPont AvenLocmariaquer - Table des MarchandLocmariaquer - Table des MarchandLocmariaquer - Grand MenhirLocmariaquer - Grand MenhirLocmariaquer - Grand MenhirLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudLocmariaquer - Dolmen du Man LudCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnacCarnac

Strecke per Wohnmobil635 km

Mittwoch, 14. August 2013

Unser Wecker klingelte heute nicht, da wir vergessen hatten ihn zu aktivieren. Kurz vor 8 Uhr wachten wir dann auf und fuhren nach dem Frühstück als erstes zur Eglise du Graal in Tréhorenteuc. Nach kurzem Stop ging es weiter zum Tal ohne Widerkehr, wo wir erneut im Eilverfahren den goldenen Baum besichtigten. Entgegen dem Namen des Tales kehrten wir zu unserem Auto zurück. Weiter ging es dann zum Château de Trécesson, einem hübschen Wasserschloss, dass man jedoch nur von außen besichtigen kann. Es spiegelte sich schön im Wasser wider. Wir setzten unsere Fahrt fort durch den Wald von Brocéliande bis nach Paimpont. Dort besichtigten wir die Abbaye de Paimpont und spazierten auch noch ein Stück um den See bis zur Grotte Notre-Dame de Paimpont. Unterwegs hat man einen schönen Blick auf die Abbaye über den See. Unsere Zeit erlaubte leider keine weiteren Besichtigungen, denn wir wollten heute noch nach Rennes und ein gutes Stück darüberhinaus in Richtung Elsass fahren. Also kehrten wir in Paimpont noch in eine kleine Creperie ein für einen kleinen Snack zwischendurch. Dann ging es auf nach Rennes. Hier hatten wir Glück und fanden einen Parkplatz direkt am Rande der Altstadt bei den Markthallen. Zuerst ging es durch einige kleine Gässchen mit hübschen Fachwerkhäusern und schließlich erreichten wir das klassizistische Zentrum der Stadt mit dem beeindruckenden Justizpalast, der Oper und dem Rathaus. Vor dessen Toren waren eine Reihe Liegestühle aufgestellt, in denen wir kurz verweilten und das Flair der Stadt genossen. Dann bummelten wir ein wenig durch das LaFayette-Kaufhaus und besichtigten schließlich die Kathedrale St. Pierre. Es war nun kurz vor 16 Uhr und wir beschlossen weiterzufahren, um morgen nicht die gesamte Strecke ins Elsass zurücklegen zu müssen. Auf der Autobahn ging es Richtung Le Mans und dann etwa 100 km Landstraße bis Orléans, was sich endlos hinzog. Gegen 20 Uhr waren wir endlich wieder auf der Autobahn und beschlossen noch bis Troyes zu fahren und hier auf einem Rastplatz unser Nachtlager aufzuschlagen. 22.30 Uhr erreichten wir den Platz endlich, stellten unseren Camper zwischen ein paar LKWs und begannen unser Abendbrot zu kochen (Ravioli mit Tomatensauce). Allerdings brummte in der Nähe ein Generator so laut und brachte zudem das halbe Auto zum Erzittern, so dass wir hier unmöglich schlafen konnten. Daher beschlossen wir noch ein Stück weiter zum nächsten Parkplatz zu fahren, den wir nach weiteren 25 km endlich erreichten. Hier war endlich Ruhe und wir sanken müde in unsere Schlafkoje im Alkhoven.

Brocliande - Eglise du GraalBrocliande - Eglise du GraalBrocliande - Val sans RetourBrocliande - Val sans RetourBrocliande - Val sans RetourBrocliande - Abbaye La Joie Notre-DameBrocliande - Abbaye La Joie Notre-DameBrocliande - Chteau de TrcessonBrocliande - Chteau de TrcessonBrocliande - Abbaye de PaimpontBrocliande - Abbaye de PaimpontBrocliande - Abbaye de PaimpontBrocliande - La Grotte Notre-DameRennesRennesRennes - OperRennesRennesRennesRennesRennesRennes

Strecke per Wohnmobil358 km

Donnerstag, 15. August 2013

Halb 8 Uhr waren wir Abfahrtbereit und steuerten auf Nancy zu. Kurz vor der Stadt kam die Mautstelle und wir zahlten für die Fahrt von Orléans bis hier satte 98 Euro. Danach folgte eine gut ausgebaute Landstraße Richtung Colmar. Irgendwann kommt ein Abzweig, wo man sich entscheiden muss, ob man über den Pass durch die Vogesen fahrt oder einen Mautpflichtigen Tunnel nimmt. Wir entschieden uns für den Tunnel und staunten an der Schranke nicht schlecht, dass die Durchfahrt 37,50 Euro kostet. Na holla! Da waren ja die 98 Euro für mehrere hundert Kilometer fast ein Schnäppchen. Schließlich erreichten wir das Elsass. Da wir ganz nahe an der Festung Haute Koenigsbourg waren, beschlossen wir der Burg einen Besuch abzustatten. Allerdings war die Parkplatzsituation so katastrophal, dass wir den Plan doch wieder verwarfen und stattdessen direkt nach Ribeauvillé fuhren. Wir parkten etwas außerhalb des historischen Zentrums und bummelten dann durch die erstaunlich große Altstadt mit ihren hübschen Gassen. Auf den Dächern der Stadt nisten Störche und wir sahen 3 in ihren Nestern. In einem der zahlreichen Restaurants kehrten wir ein und aßen einen Flammkuchen. Unser nächstes Ziel war Riquewihr, allerdings wollten wir zuvor noch auf einem Campingplatz einchecken, um einen Platz für die Nacht sicher zu haben. Wir folgten einigen Schildern, mussten dann aber feststellen dass der ausgeschilderte Campingplatz seit 2 Jahren geschlossen war. In einem Hotel fragten wir nach Alternativen und die netten Angestellten schickten uns zurück nach Ribeauville. Wir fanden den Campingplatz, jedoch öffnete er erst in einer Stunde um 17 Uhr. Also parkten wir unser Auto und schrieben erst einmal in Ruhe unsere Postkarten. Kurz vor 5 stellten wir uns an der Rezeption an und schon kamen noch mehr Camper und es bildete sich eine kleine Schlange. Ein Franzose kam auf uns zu und quasselte uns mit einem Wortschwall auf französisch zu. Als wir ihm sagten, dass wir ihn nicht verstehen und ob er Englisch oder Deutsch spricht, sagte er nur: "Non, Francaise" und quasselte weiter auf Französisch auf uns ein. Unser rudimentäres Französisch reichte da nicht aus. Irgendwann schaute er uns nur verständnislos an und gab Ruhe. Naja. Wir bezahlten dann für unsere übernachtung und suchten uns einen Platz aus. Dann bauten wir unsere Campingmöbel als Platzhalter auf und fuhren noch einmal los nach Riquewihr. Der Ort ist deutlich kleiner als Ribeauville, aber auch sehr schön und malerisch. Hier wollten wir auch zu Abend essen und fanden ein hübsches Lokal in einer Seitenstraße. Es sollte der kulinarische Höhepunkt unserer ganzen Reise werden. Schon unser Tisch war etwas besonderes, denn er lag in einem Zwischengeschoss, welches eher für Liliputs gemacht scheint. Vom Erdgeschoss ging es eine Treppe hinauf und von dort kam man nur gebückt zum Tisch. Wenn man aber erst einmal saß, war es urisch und gemütlich. Hier werden vermutlich lieber kleine Kellner eingestellt :o) Als Vorspeise hatte Jana eine Lachsrosette und Sascha ein Entenleberparfait. Sehr lecker! Dazu bekamen wir jeweils eine Mini-Brezel und einen Muffin, der aber nicht süß war. Als Hauptspeise hatte Jana Seeteufel mit Tomate in Krebssauce und Sascha ein Rinderfilet mit Kartoffelgratin und einer Pilz-Nuß-Sauce. Hm..!!! Den Koch hätten wir am liebsten entführt. Zum Dessert gab es für Sascha noch ein hausgemachten Erdbeer- und Vanilleeis. Die Speisen waren alle toll angerichtet und man traute sich kaum, die kleinen Kunstwerke zu zerstören. Ein kröhnender Abschluss für unseren tollen Urlaub. Wir hatten fast 3 Stunden hier gesessen und kehrten gegen 22 Uhr auf unseren Campingplatz zurück.

Festung Haute KoenigsbourgRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRibeauvillRiquewihrRiquewihrRiquewihrRiquewihrRiquewihr - Restaurant L'ArbaltrierRiquewihr - Restaurant L'Arbaltrier

Strecke per Wohnmobil450 km

Freitag, 16. August 2013

Am Morgen fuhren wir noch einmal nach Ribeauvillé, um eine Nahaufnahme von den Störchen zu machen, die auf den Dächern der Fachwerkhäuser ihre Nester gebaut hatten. Leider war zu so früher Stunde kein Storch zu sehen. Also fuhren wir weiter nach Colmar. Dank der frühen Stunde fanden wir ziemlich zentral einen Parkplatz und hatten die Innenstadt fast für uns allein. Wir schlenderten durch die Gassen und das kleine Venedig. Ganz in der Nähe befindet sich die Markthalle, in der wir ein kleines Frühstück einnahmen. Inzwischen hatte sich die Innenstadt mit Menschen gefüllt. Da unser Parkticket begrenzt war, fuhren wir aber schon weiter, diesmal Richtung Deutschland. Gleich hinter der Grenze waren die Straßen voller, LKW und Auto zwängten sich auf die Autobahn, und Endlosbaustellen folgten fast nahtlos aufeinander. Da war Fahren in Frankreich deutlich entspannter. Am Nachmittag erreichten wir Sulzemoos und reinigten den Camper auf dem Parkplatz neben Verleihstation. Danach war es dunkel. Auf dem Parkplatz wollten wir nicht übernachten, da die nahe Autobahn deutlich zu hören war. Also fuhren wir durch die Gegend, um ein ruhigeres Plätzchen zu finden. Am Sportplatz von Sulzemoos sah es ruhig aus, aber wir konnten uns nicht durchringen, dort zu stehen. Dafür fanden wir gleich in der Nähe ein italienisches Restaurant, wo wir unser Abendessen einnahmen. Danach gondelten wir weiter durch die Gegend und fanden noch ein paar Stellplätze für die Nacht, für die wir uns alle nicht richtig erwärmen konnten. Schließlich kehrten wir doch zum Parkplatz zurück und schliefen dort.

RibeauvillRibeauvillColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmarColmar

Samstag, 17. August 2013

Der Camper musste vor der Abgabe noch außen gereinigt werden. Am Vorabend hatten wir uns erkundigt, dass die Waschanlage erst um 10 Uhr aufmachen würde. Also ließen wir uns am Morgen Zeit. Ein Abstecher zur Verleihstation brachte dann doch eine Überraschung: Für Kunden des Vermieters war die Waschgarage schon ab 9 Uhr geöffnet. Na prima, das sagt einem mal wieder keiner. Also fuhren wir dorthin, aber mehrere andere Camper standen schon vor uns in der Schlange. Wir überbrückten die Wartezeit mit einem Frühstück vom nahegelegenen McDonalds. Nach der Reinigung verlief die Rückgabe des Campers schnell und nach anfänglichem Zittern dann doch problemfrei. Der Mitarbeiter deutete auf einen ca. 30 cm großen Striemen am Alkhoven und meinte "Aha, ein Schaden". Jana fragte aber direkt, ob wir probieren können, den Striemen wegzuwischen, denn wir hatten keinerlei Unfall gehabt und waren uns keiner Schuld bewusst. Und tatsächlich - es war nur Dreck! Puh! Insgesamt ist das Mieten eines Wohnmobils in Deutschland deutlich komplizierter als in anderen Ländern wie Australien, USA oder Neuseeland. Anstatt das Wohnmobil einfach irgendwann innerhalb der Öffnungszeiten abholen und zurückbringen zu können, muss man sich an sehr enge Zeitfenster halten, die dazu auch noch mehr als ungünstig liegen (Abholung nachmittags, Rückgabe vormittags), so dass einem 2 Urlaubstage flöten gehen. Zudem ist die Ausstattung auch weniger komfortabel. So gab es nicht einmal einen Handfeger, einen Straßenatlas, ein Schneidbrettchen oder ein paar Müslischalen - geschweige denn Rutschmatten in den Schränken, damit einem nicht ständig das Geschirr durch die Gegend kullert. Und das obwohl z.B. Geschirr und ein Campingset (Tisch/Stühle) extra mit 80 Euro berechnet werden, Bettwäsche mit 100 Euro extra zu Buche schlägt und auch Kilometer nicht unbegrenzt gewährt werden. Dazu kommt, dass die Mitarbeiter jeden noch so kleinen Steinschlag protokollieren. Als Jana zum ersten Mal in Australien ein Wohnmobil mietete, machte der dortige Mitarbeiter einfach 30 Punkte auf den Schadenbericht und meinte "reicht das?". Das sind schon Unterschiede in der Mentalität. Auch dass man das Wohnmobil noch selbst am Morgen der Abgabe durch die Waschanlage fahren muss, ist nicht gerade Service. In Australien bekamen wir hier zu hören: "Machen Sie uns nicht arbeitslos!". Tja, da kann sich Wohnmobil Wierschak noch eine Scheibe abschneiden. Aber wir wollen nicht meckern - unser Urlaub war super und das Wohnmobil ein tolles Zuhause für die 2 Wochen.